• Geschichte Polens

    Die Definition Polens auf einer Landkarte ist geschichtlich so divers wie sonst wohl kaum eines anderen Landes Europas. Die Grenzen und Größe des Landes verschoben sich mit jeder Herrschaftszeit. Drei Mal verschwand das Land Polen gänzlich von der Karte bis neue Herrscher es wieder vereinten.

    Man begründet den Beginn des Landes mit dem Übergang des polnischen Herzogs und Stammesanführer der Polanen Mieszko zum Christentum im Jahre 966 n. Chr. Die Christianisierung seines Volkes dehnte sich von Posen (Poznan) nach Schlesien und Krakau aus. Die Nachfahren des damaligen Anführers der Polanen erweiteten das Grenzgebiet bis Böhmen und Kiew. Die Fläche Polens war zu der Zeit deutlich größer als heute. Als im zwölften Jahrhundert der damalige Herrscher Bolesław III. Schiefmund das Königreich unter seinen vier Söhne aufteilte, geriet das Land Polen für eine Weile in Vergessenheit. Mit der Herrschaftsübernahme durch Herzog Wladislaw Lokietek vereinte sich ganz Polen im 14. Jahrhundert erneut und begann eine gemeinsame Dynastie mit Litauen. Während der Regierungszeit des polnisch-schwedischen Königs Sigismund III. Wasa über Polen, Litauen und Schweden im 16. Jahrhundert verlegte dieser den Herrschaftssitz von Krakau nach Warschau, da er dort eine günstigere Lage für seine Beziehungen nach Schweden und Litauen und seine Interessen auf den russischen Zarenthron vorfand. Eine kurze Blütezeit Warschaus beginnt. Ende des 18. Jahrhunderts marschierten russische sowie preußische Truppen in Polen ein als Folge der neuen Verfassung des Landes von 1791. Während der Warschauer Schlacht kamen zehntausende Zivilisten und über 4000 russische Soldaten um ihr Leben. Polen wurde zum zweiten Mal gespalten und Warschau von Preußen besetzt. Die Bevölkerungszahl der Stadt sank rapide und die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich. Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts vereinte sich Polen wieder, kurz bevor es im zweiten Weltkrieg zum dritten Mal gespalten wurde. Polen trat nach dem Krieg ein großes Gebiet an die Sowjetunion ab und erhielt ein Stück von Deutschland. Die heutigen Grenzen des Landes nach Deutschland wurden 1990 vertraglich anerkannt. Seit dem 1. Mai 2004 ist Polen Mitglied der Europäischen Union und hat hoffentlich eine lange friedvolle Zeit vor sich.

    Trotz einer oftmals brutalen Geschichte Polens und der mehrfach stark zerstörten Stadt Warschau bestehen heute noch viele alte Ortschaften und geschichtsgetreue Nachbauten zerstörter Gebäude. Viele Schlösser, Burgen und architektonisch wertvolle Städte entstanden im Laufe der verschiedenen Dynastien. Die spannende Komplexität der Vergangenheit und ihre Zeugnisse versetzen einen immer wieder in Faszination über neue Entdeckungen, die sich im gesamten Land machen lassen. Die ländliche Bevölkerung lässt uns an ihren Legenden und Geschichten teilhaben, während Szenekneipen in Krakau und Warschau uns auf Wunsch in jedes Land der Erde bringen. Die freie Mentalität der Polen öffnet uns viele Türen gasterfreuter Menschen.

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