
1. Tag: St. Katherine
Sie reisen auf eigene Faust an oder wir holen Sie am Flughafen bzw. einem anderen Ort auf dem Sinai ab und bringen Sie nach St. Katherine - im Süden des Sinai gelegen. Nach einem gemütlichen Essen erhalten Sie von uns eine Einweisung, um Sie auf die nächsten Tage vorzubereiten. Wir verbringen unsere Nacht - umringt von Bergen - im Bedouin Camp.
2. Tag: Von St. Katherine zum Wadi Zaweitin
St. Katherine: Gegen 9 Uhr brechen wir auf (Weckzeit ca. 7 Uhr, Frühstück 8 Uhr) in die Berge. Heute besteigen wir den Berg Abu Giffa. Auf dem Gipfel werden mit einem grandiosen Blick auf den Ort St. Katherine – der unter uns liegt – belohnt.
Wadi Tubug: Wir wandern durch einen kleinen Wadi und sehen verschiedene, beeindruckende Arten von Büschen, Bäumen und Blumen. Und zudem auch noch Bienenhäuser!
Wadi Shagg: Die Fauna harmoniert wunderbar mit den erstaunlichen Felsformationen. Inmitten dieser herrlichen Landschaft geniessen wir unser Mittagessen, das bereits von unseren Guides zu bereitet wurde.
Wadi Zaweitin: In diesem langen Wadi finden wir zahlreiche Beduinen- Gärten – gepflegt und sorgfältig mit Obstbäumen bepflanzt. Jederzeit können wir von den Früchten naschen. Wir werden später wieder hierher zurück kehren um zu übernachten.
Bash Basha: Ein verrückter Pasha aus dem 19. Jahrhundert begann hier einen Palast zu bauen und verstarb vor Vollendigung seines Bauwerks. Unsere Anstrengung, die Ruine zu besichtigen, wird nicht umsonst sein, denn der Aufstieg und die Aussicht sind überwältigend. Wenn wir in der Laune sind, verweilen wir auf dem Gipfel und beobachten den Sonnenuntergang oder wir brechen nach kurzer Rast wieder auf.
Wadi Zaweitin: Wir verbringen die Nacht in einem Beduinengarten. Zum Abendessen wird uns serviert: Hühnchen, Rindfleisch, Reis und Gemüse. Während unser Lagerfeuer erlischt, machen wir uns zum Schlafen fertig.
Entfernung: 5 bis 6 Stunden Gehzeit
3. Tag: Wadi Zaweitin zum Wadi Tilah
Wadi Zaweitin: Um 7 Uhr stehen wir auf und gegen 9 Uhr werden wir unsere Gastgeber verlassen. Aber vorher lassen wir uns unser Frühstück mit Eiern, Brot, Käse und Früchten schmecken. Wir gehen weiter entlang des Passes Bash Basha bis zum Ende des Wadis und beginnen mit dem Abstieg.
Wadi Tinya: Jetzt durchqueren wir die grandiose Wüstengegend der Gebirgsregion. Die uns umgebenden Gipfel und Felsen rauben uns nahezu den Atem! Zahlreiche Palmen, Gärten sowie verschiedene Arten von Vögeln und Insekten säumen unseren Weg.
Jebel Fari’a: Hier entscheiden wir, ob wir den Berg Fari’a besteigen wollen oder den Berg Na’ga. Wir können uns auch eine Pause gönnen oder zu unserem Rastplatz zum Mittagessen aufbrechen. Es werden uns zwei Guides begleiten, so dass – wenn nötig – die Gruppe aufgeteilt werden kann.
Wadi Shaq: Lunch nehmen wir in der Nähe eines kleinen Pools in einem schmalem Wadi ein. Wundervolle Berge umgeben uns hier und prächtige Palmen spenden uns Schatten.
Wadi Tilah: Wir steigen wieder ab, folgen dem Pfad des Wadi’s bis zu der Stelle, an dem wir Wadi Tilah kreuzen. Wir gehen nach rechts entlang des flachen Bodens, wandern an Gärten vorbei zu unserem nächsten Rastplatz. Nach unserem Abendessen und Gedankenaustausch über unseren interessanten Tag entscheiden wir, ob wir in der Hütte oder unter dem klaren Sternenhimmel schlafen möchten.
Entfernung: 5 bis 6 Stunden Gehzeit (plus wenn gewünscht Bergtour)
4. Tag: Wadi Tilah nach El Karm
Wadi Tilah: Abermals gegen 7 Uhr stehen wir auf und haben die Wahl zwischen Honig oder Marmelade zum Frühstück. Dazu werden uns Eier, Omeletts sowie jede Menge Tee und Kaffee serviert. Wir gehen ein Stück unseres Weges zurück und wandern für einige Stunden quer durch den Wadi. Dieses Gebiet ist teilweise sehr felsig. Hier können wir sehr genau sehen und uns damit vorstellen, wie vor Jahrhunderten Wasser floss.
Nagb Abu Sila: Mittagessen an einer Stelle an der sich zwei Wadis kreuzen. Danach gehen wir nach rechts in Richtung Wadi Naqb el Hawa. Naqb el Hawa: Die Route, der wir folgen, bringt uns zur El Karm Ecolodge. Aber zuerst einmal gehen wir einen staubigen Pfad entlang bevor wir den ersten Anzeichen von Zivilisation begegnen: Beduinen bauen Gemüse an und wir kaufen welches für unser Mittagessen.
Wadi Garba: Die El Karm Ecolodge taucht plötzlich “wie aus dem Nichts auf” und wir stehen vor in Nabatäischem Stil erbauten Häusern. Und, endlich wieder, können wir zivilisiert die Toilette besuchen und uns eine erfrischende Dusche gönnen. Zivilisiert ist auch unser Abendessen, dass wir hier rund um einen Tisch sitzend einnehmen. Nach all diesen Annehmlichkeiten lassen wir den Tag am Feuerplatz ausklingen.
El Karm: Es stehen uns Schlafplätze innen oder aussen zur Verfügung. Wir kommen früh genug an, um uns umzusehen und den Platz zu erkunden. Wir haben Zeit zum Lesen und Entspannen, bevor das Abendessen für uns zubereitet wird.
Entfernung: 5 Stunden Gehzeit
5. Tag: El Karm nach Ein Hodra
Am Morgen werden wir von Beduinen-Mädchen begrüsst, die uns ihre handgearbeiteten Taschen zum Kauf anbieten. Die Mädchen werden uns nicht belästigen, sie sitzen und warten, ob jemand Interesse zeigt. Aber natürlich freuen sie sich darüber, wenn sie eine der Taschen verkaufen können.Von einem 4x4-Jeep werden wir gegen 9.30 Uhr abgeholt und verlassen El Karm und die Wüste. Wir fahren zunächst entlang der Schotterpiste bis zur asphaltierten Strasse und wieder durch den Wüstensand in Richtung Ein Hodra. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir einen kleinen Wüstenort, der ungefähr 2 Meilen von Ein Hodra entfernt liegt. Vom Jeep steigen wir um auf Kamele, die unser Gepäck transportieren.
Ein Hodra: Langsam durchqueren die Wüste, der Sand macht uns das Laufen nicht einfach. Wir besteigen einen kleinen Berg, um in die Ferne sehen zu können - und das was wir sehen, wird uns überraschen: Die Oase Ein Hodra, ein grünes Fleckchen mitten in der Wüste. Ein erstaunlicher Anblick, dieses Grün inmitten der braunen und grauen Felsen.
Ein Hodra: Wir kommen an und geniessen erstmal eine Tasse Tee, die uns von Beduinen gebracht wird. Nach unserer Rast wandern wir ein bisschen, schauen uns die Oase an und brechen vielleicht zu einer leichten Tour in die uns umgebenden Berge auf. Aber erstmal heisst es: entspannen – denn morgen geht’s los zur Wüstentour und wir wollen fit dafür sein. In einem grossen Beduinenzelt werden wir übernachten. Und, auch hier finden wir gute Waschgelegenheiten.
Entfernung: 3 Stunden Gehzeit
6. Tag: Ein Hodra nach Wadi El Rom
Ein Hodra: Wie gewöhnlich stehen wir um 7 Uhr auf und entscheiden uns, ob wir zu Fuss gehen möchten oder einen Kamelritt bevorzugen.
Wadi El Rom: Wir schauen zurück, auf das, was hinter uns liegt und beobachten die Beduinen während sie Brot für unser Mittagessen backen. Danach gehen wir bis zum Ende des Wadis und begeben uns in den nächsten. Aussergewöhnliche geologische Formationen, die vor Millionen von Jahren durch massive vulkanische Ausbrüche entstanden sind, sind immer wieder zu sehen. Wir machen Rast und sammeln Holz für unsere letzte Nacht in der Wüste. Der Sternenhimmel ist wie immer beeindruckend.
7. Tag: Wadi El Rom nach St. Katherine
Frühstück gibts um 7 Uhr, ein bisschen früher als gewohnt, da wir pünktlich zum Mittagessen in St. Katherine sein möchten. Jetzt ist die letzte Gelegenheit für einen Kamelritt!
St. Katherine: Mit einem 4x4-Jeep erreichen wir St. Katherine gegen 11 Uhr und nehmen ein frühes Mittagessen im Bedouin Camp zu uns.
Gebel Mousa: Ungefähr zweieinhalb Stunden später sind wir schon auf dem Gipfel des Mosesberges. Höchstwahrscheinlich sind wir zu dieser Zeit allein, denn der Grossteil der Besucher kommt für den Sonnenuntergang. Die Aussicht ist atemberaubend.
St. Katherine: Wir kehren zurück ins Bedouin-Camp und freuen uns auf eine heisse Dusche und vielleicht ein kühles Bier? Ein Festmahl ist vorbereitet, wir sitzen im Beduinenstil zusammen und lauschen der Musik, die uns von Einheimischen dargeboten wird. Das ist unsere letzte Nacht, wir geniessen und gehen erst spät zu Bett.
Entfernung: 6 Stunden
8. Tag: St. Katherine
St. Katherine: Wenn Sie freie Zeit zur Verfügung haben, bringen wir Sie zum Besucherzentrum im Ort und/oder zum Katharinenkloster. Jetzt haben Sie auch Gelegeneheit einzukaufen. Im Anschluss daran müssen wir leider Abschied nehmen und wir bringen Sie zurück zu an den von Ihnen gewünschten Ort.
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