
1. Tag: St. Katherine
Wir holen Sie am Flughafen oder an der Busstation ab und bringen Sie nach St. Katherine. Die erste Nacht verbringen Sie im Bedouin-Camp – beim Abendessen können Sie sich gleich lokale Köstlichkeiten schmecken lassen. Wir wünschen Ihnen eine erholsame Nacht, denn am nächsten Tag starten wir unsere Tour.
2. Tag: Vom Katharinenkloster zum Wadi El Arbain
Mit einer kurzen Wanderung zum berühmten Katharinenkloster beginnen wir den Tag. Sie haben ausreichend Zeit das Kloster zu besichtigen und – wenn möglich - mit den Mönchen zu sprechen.
Mosesberg: Wir besteigen den Berg, auf dem Moses die 10 Gebote erhalten haben soll. Sie können dabei zwischen zwei Routen wählen – den Kamelweg oder den Aufstieg über die Stufen. Wenn Sie den Aufstieg über die Stufen wählen haben Sie zwar eine bessere Aussicht, allerdings ist dieser Weg stärker frequentiert. Danach begeben wir uns nach Farsh El Iyahu. Von dort können Sie sehen, welchen Gipfel Sie vorher erklommen haben. Die Aussicht ist einfach überwältigend!
Farsh El Iyahu: Farsh bedeutet soviel wie “Becken” im Arabischen und hier liegt das El Iyahu Kloster.
Farsh Loza: Bekannt geworden ist die kleine alte Kirche durch den urig gewachsenen Mandelbaum. Hier werden wir zu Mittag essen. Wenn Sie möchten, können Sie zu einem anderen Tal mit einer Kirche laufen. In der Nähe finden Sie einen antiken Damm, der das Tal umgibt (der Damm hatte zwei Funktionen: zum einem diente er als Wasserspeicher, zum anderen um das Kloster vor Fluten zu schützen). Ein Stück weiter aufwärts finden Sie die Ueberreste einer weiteren Kirche – von dort haben Sie einen hervorragenden Blick auf das Kloster.
Farsh Safafa: Ein schöner Klostergarten mit einer kleinen Kapelle und einem Brunnen, aus dem die Beduinen frisches Wasser schöpfen.
Kiness El Ahmar: Uebersetzt würde man sagen “Kapelle der Esel”. Sie blicken auf Ihr nächstes Ziel, Wadi el Arbain und den Katharinenberg.
Wadi El Arbain: Hier liegt das Kloster der 40 Märtyrer. Wir werden in Ramadan’s Garten übernachten und die “Hyrax”, kleine pelzige Tiere, beobachten können. Diese kleinen Nager sind nicht sonderlich beliebt, da sie sich gerne an den Früchten der Gärten satt essen.
Entfernung: 8 Stunden Gehzeit
3. Tag: Katharinenberg und Wadi Zawatiin
Heute besteigen wir den Katharinenberg, den höchsten Berg Ägyptens! Wenn wir ausreichend Zeit haben, sollten wir das Tal zum Stein des Moses – Hajar Moussa – hinab laufen. Der Stein, der Moses durch Berührung mit einem Stock Wasser gespendet haben soll. Hier kommen wir auch zum Stein der “Heiratsanträge”, an dem junge Beduinenpaare sich gerne ihre Liebe gestehen. Auf dem Gipfel des Katharinenberges ist die Aussicht spektakulär! So auch der Blick auf den Mosesberg. Mittagessen am Fusse des Berges.
Wadi Shap: Ein herrlicher Garten – “Bustan” im Arabischen – den sie schon aus der Ferne sehen werden ebenso wie die alte klösterliche Siedlung ein Stück weiter des Weges. In der Nähe befindet sich ein grosser Maulbeerbaum, der der Allgemeinheit dient. Weiter entdecken wir auch Knochen und Skelette alter Einsiedler, die immer noch in den einstigen Behausungen liegen. In den uns umgebenden Canyons liegen mehrere Wasserbecken.
Wadi Zawatiin: Wunderschöne Gärten. Wir machen Rast, erholen uns und verbringen die Nacht.
Entfernung: 9 Stunden Gehzeit
4. Tag: Farsh Mahashur zum Wadi Bulia
Farsh Mahashur: Ein abgelegener Garten mit einer Kloster-Ruine (nicht viel mehr als ein Haufen Felsen, aber mit einem sehr schönem Wasserbecken). Sie haben einen grossartigen Ausblick auf die umliegende Landschaft, inklusive Wadi Zawatiin – wo wir die letzte Nacht verbracht haben – und den Katharinenberg.
Jebel Abbas Basha: Am Gipfel des Berges bestaunen wir die Ruine des nicht fertig gestellten Palast Abbas Basha. Wir blicken auf die gesamte Sinai-Halbinsel und werden somit unser Mittagessen in einem herrlichen Panorama geniessen.
Wadi Jebal: Nachdem wir den Gipfel von Wadi Zawatiin erreicht haben, können wir einen alten Beduinen-Friedhof besichtigen und einige Prä-Byzantinische Steinkreise. Auf unserem Weg bergab kommen wir an diversen Beduinen-Gärten vorbei.
Wadi Bulia: Ein wunderschöner Platz für das Ende unseres Tages und die bevorstehende Nacht.
Entfernung: 7 Stunden Gehzeit
5. Tag: Wadi Jebal zum Wadi Abu Gasba
Wadi Jebal: Wir gehen zurück an einem weiter unter gelegenen Ort im Wadi und kommen an einer alten Byzantinischen Kirche mit eigenem Brunnen und Garten vorbei.
Jebel Maza: Ein einfacher Aufstieg mit grossartiger Aussicht vom Gipfel. Beim Abstieg Mittagessen.
Wadi Abu Gasba: Ein paar Stunden angenehmes Trekking und wir kommen zu unserem nächsten Schlafplatz.
Entfernung: 7 Stunden Gehzeit
6. Tag: Ras Abu Alda nach Farsh Rummana
Ras Abu Alda: Was soviel bedeutet wie “Hörner der Ziegen”. Mit imposanten Felsformationen und herrlichem Blick auf das südliche Gebirge.
Ain Nagila: Eine alte Quelle entspringt aus einem Felsen und inmitten der Landschaft steht verlassen eine alte Byzantinische Kirche. Jebel el Bab ist genau vor Ihnen.
Jebel el Bab: Bei klarer Sicht können wir bis auf den Golf von Suez und die Stadt El Tur blicken. Hier geniessen wir unser Mittagessen.
Farsh Rummana: Viele Gärten mit einigen riesigen Felsformationen. Wir entdecken kleine Nischen in den Felsen, die als einstige Lagerplätze dienten. Das ist für uns ein guter Platz zum Schlafen.
Entfernung: 9 Stunden Gehzeit
7. Tag: Wadi Talaa nach Kharazet El Shag
Wadi Talaa: Ein steiles, üppiges Tal mit vielen miteinander verbundenen Wasserbecken, aus denen Wasser spurlos verschwindet um weiter unten wieder zum Vorschein zu kommen. Schlüpfen Sie aus Ihren Schuhen und gehen Sie planschen.
Galt el Azraq: Hier ist der berühmte “blaue Pool”. Dieses Becken ist bestens geeignet für all diejenigen, die beabsichtigen, in frischem Gebirgswasser zu schwimmen. An diesem Platz Mittagessen.
Farsh Umm Sila: Viele Felsformationen – ein imposanter Haufen neben dem anderen. Niemand weiss genau, warum sich diese Steingebilde hier befinden – fragen Sie zwei Beduinen und Sie werden drei! verschiedene Antworten erhalten.
Wadi Abu Tuweita: Ein wunderschöner Garten folgt dem nächsten.
Wadi Sagar: Ein enger Canyon mit einer kleinen Wasserfontaine. Tiere können diese nicht erreichen – dieses Wasser ist also durchaus trinkbar.
Wadi Tinya: Ein grosser Wadi mit Gärten. Kharazet el Shaq: Hier finden wir ebenfalls viele Wasserbecken, die miteinander verbunden sind. Ein Becken ist gross genug, um darin ein erfrischendes Bad zu nehmen. Versuchen Sie es! Unsere Tour ist nun zu Ende und wir fahren mit dem Jeep zurück zu unserem Ausgangsort, an dem wir Sie mit heissen Duschen, vielleicht einem kühlen Bier und einem Festmahl wieder willkommen heissen.
Entfernung: 8 Stunden Gehzeit
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