
Donnerstag TAG 1: Ankunft in Bamako.
Spät abends kommen wir in Bamako Sénou an, von wo aus es ins Hotel mitten in der Stadt geht.
Freitag Tag 2: Stadtbesichtigung Bamako und Museum
Nach dem Frühstück und einem Briefing der Tour, fahren wir in die Stadt. Bamako inzwischen eine Metropole mit weit über 1 Millionen Einwohnern, bietet Ihnen auch gleich einen guten Einblick in das Leben in Mali. In dem berühmten Artisanat, mit seinen Handwerkern unterschiedlichster Art, erhalten Sie die Möglichkeit, sich bei einem ausgesuchten Schuster, handgefertigte Schuhe auch nach von Ihnen mitgebrachten Vorlagen, herstellen zu lassen. Ein paar Türen weiter, kann man sich die dazu passende Tasche herstellen lassen. Für Trommelliebhaber gibt es solche in allen Größen und Ausführungen aus unterschiedlichstem Holz und Klang zu besichtigen und auch zu erstehen. Gleich gegenüber dem Artisanat befindet sich der ebenso interessante, wie auch berühmte Marché Rose – ein wahres Mekka für Stoffliebhaber – zumal Westafrika für seine besonders prachtvollen und bunten Stoffe bekannt ist. Danach begeben wir uns ins Museum, in welchem man einen recht guten Überblick über die doch sehr alte Geschichte Malis bekommt.
Wenn noch Zeit ist, fahren wir nach Koulouba, vorbei an der Residenz des Malischen Präsidenten, zu einem Aussichtspunkt auf dem Berg. Von dort haben wir einen wunderbaren Blick über ganz Bamako und beobachten den sehr rasch erfolgenden Sonnenuntergang. Danach geht es zurück ins Hotel und zum Essen in eines der zahlreichen Restaurants.
Samstag Tag 3: Teryabougou
Nach dem Frühstück geht es dann nach Teryabougou weiter. Dort werden wir am späteren Nachmittag eintreffen. Teryabougou ist abseits der Strasse, über eine Piste erreichbar, direkt am Seitenfluss des Nigers gelegen – dem Bani.
Sonntag Tag 4: Niamana – Djénné
Heute geht es weiter nach Niamana – zurück über die Piste zur Teerstrasse, um von da nochmals über eine 8km lange Piste nach Niamana zu gelangen. Dort werden wir dem absolut authentischen Afrika begegnen. Die Häuser sind hier noch traditionell gebaut, und das Dorfleben mit seinen Dorfältestem hat seine Traditionen bewahrt. Das Dorf wird für Sie ein traditionelles Gericht zubereiten, welches meist aus Reis und einer schmackhaften Gemüsesoße besteht. Natürlich bekommen Sie auch die Gelegenheit mal einen Blick in ein typisch afrikanisches Haus zu werfen und mit Hilfe unseres Guides auch ins Gespräch mit der Bevölkerung zu kommen.
Im Zentrum unseres Besuches steht das Sterntalerprojekt, die Schule. Wir werden einen Eindruck vom Schulalltag der Kinder bekommen und uns so ein Bild davon machen können, wie der Unterricht in Afrika abläuft. Nach diesem ausführlichen Besuch geht es dann weiter nach Djénné – zum Weltkulturerbe durch die UNESCO erklärt. Spät abends kommen wir dort an, um dann unsere Zimmer zu beziehen.
Montag Tag 5:Djénné – Montagsmarkt – Bandiagara
Nach dem Frühstück gehen wir auf den in unmittelbarer Nähe unseres Hotels gelegenen Markt, der sich vor der berühmten großen Moschee von Djénné befindet. Hier bieten die Händler alles, was Mali zu bieten hat, an – von Gewürzen, Kräutern, Heilkräutern, Obst und Gemüse über Karitébutter bis hin zu Stoffen und Bogolans aus dem Dogonland, natürlich fehlt auch der Krimskrams hergestellt aus altem Blech nicht. Holz - und Lederwaren findet man dort auch. Selbstverständlich besichtigen wir die doch eher kleine Stadt mit unserem lokalen Guide, der uns den in Mali einmaligen sudanesischen Baustil näher bringt. Die imposante Moschee bietet dabei denMittelpunkt der Stadt. Die gesamte Stadt ist aus Lehmziegeln errichte – den so genannten Bankoziegeln. Diese werden aus der Erde, vermischt mit Tierdung und Reisstärke, erstellt. Dieser besondere Baustoff bietet ein sehr ausgleichendes Klima – so ist es in diesen Bauten grundsätzlich angenehm kühl. Nach dieser ausführlichen Besichtigung geht es weiter nach Bandiagara, wo wir in einem der beiden Hotels übernachten werden.
In Bandiagara hatte die GTZ in den 80-er Jahren ihr eigenes Camp, von wo aus sie den Bau der Kleinstaudämme im Dogonland beaufsichtigte und auch durchführte. Diese werden wir am nächsten Tag besichtigen.
Dienstag Tag 6: Kleinstaudämme der GTZ in Daga und Tegourou - Besuch der Dörfer Djigibombo – Ireli – Teli – Ende.
Unsere heutige Exkursion ins Dogonland beginnt mit der Besichtigung der Kleinstaudämme, die durch die GTZ seinerzeit errichtet wurden. Diese Kleinstaudämme bieten die Grundlage jedweder Infrastruktur im Dogonland und sind eines der ersten deutschen Entwicklungshilfeprojekte in Mali.
Wir besichtigen noch mehrere Dörfer im Dogonland. In einem der Dörfer werden wir wieder ein traditionelles Gericht aus Reis und Gemüsesoße zu uns nehmen. Ein traditioneller Maskentanz wird unsere Eindrücke von dem ebenso mystischen wie spannenden Ort der Falaises de Bandiagara abrunden. Dieser Tanz wird von eigens dafür ausgebildeten jungen Männern durchgeführt. Riten und Mythen – Fetische sind hier an der Tagesordnung – so ist es auch extrem wichtig, dass man nichts berührt, was nicht vom Guide erlaubt wurde – man könnte einen wichtigen Fetisch entweihen und somit dem Dorf Unglück bringen.
Die Nacht verbringen wir in einem der beiden Hotels in Bandiagara. Auch das Abendessen werden wir dort einnehmen – Restaurants gibt es ebenfalls nur zwei.
Mittwoch Tag 7: Sangha – Tour – mit Besuch der Dörfer
Heute beginnt unser Tag sehr früh. Gleich nach dem Frühstück geht es nach Sangha, wo wir uns an die Klippen der Falaises de Bandiagara begeben. Tags zuvor haben wir uns nur in der Ebene bewegt – doch heute steht der Abstieg durch eine Felsspalte der Falaises auf dem Programm. Auf gute Schuhe, vorzugsweise Trekkingbzw. Wanderschuhe, für diesen Ausflug ist bitte zu achten. Es ist für jedermann machbar, der gelegentlich ein paar Schritte geht – man muss hierzu kein Sportler sein. Nur auf dieser Tour wird es uns möglich, die Dörfer, die wie Schwalbennester an dem steilen Fels kleben, zu besichtigen. Hier haben einst die Dogon ihre Dörfer errichtet, um sich besser gegen Feinde, in früheren Zeiten kommend aus dem ehemaligen Obervolta und heutigen Burkina-Faso- und auch gegen die zu Pferd kommenden Moslems zu wehren. Heute ist das nicht mehr nötig – Alle leben friedlich zusammen – Animisten, Katholiken und Moslems – Tür an Tür, jeder den anderen so respektierend, wie er ist. So sind diese Dörfer weitgehend unbewohnt und können daher auch ausgiebig besichtigt werden. In Banani sehen wir sogar eine katholische Kirche. Wir besuchen auf dieser Tour sämtliche auf dem Weg liegenden Dörfer. Die Bewohner des Dogonlandes sind einst aus Payes Mandigue geflüchtet, als die Moslemisierung im Land um sich griff. Nicht alle Dogon sind Moslems – teils haben sie sich ihren alten traditionellen Götterglauben erhalten. Hier erlebt man den Einklang von Mensch und Natur. Nochmals werden wir ein traditionelles Mahl zu uns nehmen – Reis mit Gemüsesoße - um uns dann von unseren Fahrzeugen zurück nach Sangha bringen zu lassen.
Donnerstag Tag 8: Mopti – Pinassentour – Nigerinseln
Im Anschluss an unser Frühstück in Sangha geht es weiter in Richtung Mopti, wo wir gegen Mittag ankommen werden. Mopti, auch das Venedig Mali genannt, fasziniert schon allein durch seinen Hafen, der uns Einblicke in den westafrikanischen Handel gewährt. Von Gewürzen über Kräuter, Karitébutter, Seife, Stoffen, Lederwaren sowie Schmuck aller Arten, bis hin zu den Salzplatten aus der Wüste, deren Verarbeitung Sie direkt vor Ort mit verfolgen können, findet sich hier einfach alles, was das Land zu bieten hat. Sämtliche in Mali lebende Ethnien treffen hier aufeinander – alle friedlich miteinander umgehend. Der Pinassenbau bietet Einblicke, die man sonst nirgends bekommt – vom selbst hergestellten Nagel über sämtliche Werkzeuge, bis hin zum fertigen Boot, kann hier jeder Arbeitsgang verfolgt werden. Mit einer Pinasse überqueren wir dann den Fluss um uns zu einer Nigerinseln bringen zu lassen. Hier sehen Sie wirklich einfachstes Leben in Afrika – Hütten, aus Stroh und Lumpen gefertigt, von etwas Wellblech zusammengehalten – das Wellblechdach mit Dreckgefüllten Säcken beschwert, damit sie bei Wind nicht davon fliegen.
Übernachtet wird in einem der beiden Hotels in Mopti, bzw. etwas außerhalb gelegen – in Sévaré.
Freitag Tag 9:Ségou
Gleich nach dem Frühstück geht es weiter nach Ségou, wo wir, je nach dem, wie früh wir abreisen können, schon am Spätvormittag eintreffen werden. Als Zeitzeugen aus der französischen Kolonialzeit stehen hier die Prachtbauten, welche allerdings schon etwas in die Jahre gekommen sind. Die Alleen laden ebenso wie die schöne Uferstrasse mit seinen Baumriesen zum Flanieren ein. Natürlich steht auch der Besuch des berühmten Töpfermarktes auf dem Plan, auf dem man alles bekommen kann, was sich aus Ton sinnvolles herstellen lässt. In einem der alten Stadtviertel besuchen wir eine Weberei, in der die ebenso ursprünglichen, wie berühmten Bogolans hergestellt werden. Diese Bogolans zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur mit Naturfarben bemalt sind – entweder mit Indigo, oder Erde vermischt mit Asche.Übernachtet wird in einem der zahlreichen Hotels am Ort.
Samstag Tag 10:Siby
Nach dem Frühstück geht es dann über Bamako, durch das wir aber nur durchfahren, weiter nach Siby ins Payes Mandingue. Hier quartieren wir uns in das Campement de Kamandian ein um dann am nächsten Tag früh starten zu können.
Sonntag Tag 11:Siby – Wasserfall – Grotten – Der Bogen Arche de Kamandian
Nach dem Frühstück brechen wir auf, die Grotten und den Wasserfall sowie den Arche de Kamandian zu besichtigen. Die Felsformationen, die hier anzutreffen sind, gleichen so gar nicht den schon besichtigten Falaises de Bandiagara. Hier ist die Natur noch wesentlich wilder. Die üppige urwaldähnliche Vegetation trifft man in Mali selten. Die Vielfalt der Natur mit dem Fluss, dem Wald und den Felsformationen. ist wirklich atemberaubend. Kleine Dörfchen, mit ihren typischen Rundhütten aus dem uns schon bekannten Banko mit Strohdach, laden zu deren Besuch ein. Die bekannten Griots gab es erstmals im Payes Mandingue – sie haben eine sehr wichtige Funktion – so sind sie Historiker, Ahnenforscher, Mediator und Diplomat. Auch die Musik spielt eine große Rolle hier – so findet man hier zahlreiche Musikinstrumente, wie bsp. eine Art Xylophon – und natürlich neben anderen Instrumenten auch die Trommeln in verschiedenen Größen und Klängen – hier Tamtam genannt. Eine Art kleines Tamtam begleitet die Griots auf ihrem Weg, die Geschichten zu verbreiten. Für die Besichtigung der Grotten werden wir einen lokalen Guide mitnehmen, der uns die historischen Hintergründe näher bringen wird. Das Payes Mandingue war ursprünglich mal das Land der Dogon – doch diese verließen ihre Dörfer, um sich in den Falaises de Bandiagara niederzulassen – auf der Flucht vor den Moslems, die ihren Glauben nicht ganz unblutig nach Mali trugen. Ein Naturschwimmbad unterhalb eines Wasserfalls lädt je nach Zeit noch zu einer kleinen Abkühlung ein. Am Abend werden wir dann zurück nach Bamako fahren, wo wir uns wieder im Hotel installieren werden für die restlichen Tage. Gegessen werden kann in einem Campement kurz vor Bamako – dem Badjialodge – einem sehr ausgefallenen Restaurant mit schönem Ambiente.
Montag Tag 12: Bamako – Artisanat – Tamtam
Nach dem Frühstück können dann die georderten Dinge im Artisanat abgeholt werden – falls noch kleine Änderungen vorzunehmen sein sollten, so ist auch dafür noch ausreichend Zeit. Wir werden, sofern die Zeit es zulässt, einer Färberei in Bamako besichtigen – abends erleben wir dann ein Tamtam, bei dem Sie gerne selber teilnehmen können. Übernachtet wird wie gehabt in Bamako.
Dienstag Tag 13: Besuch in Kalabankoro Sterntaler Projekt
Nach dem Frühstück brechen wir dann in Richtung Kalabankoro auf - ca. 40 Minuten von Bamako entfernt. In Kalabankoro wird uns Youchaou der Zuständige für sämtliche Sterntalerprojekte in Empfang nehmen und auch alles erklären. Hier ist das Dorf schon mehr oder minder modern. Keine oder nur noch wenige Bauten aus den Bankoziegeln – die Häuser sind aus Fertigziegeln erstellt. Auch hier wird für uns kocht.
Selbstverständlich besuchen wir die Schule und das von Sterntaler errichtete Krankenzentrum. Das Gepäck kann sowohl vor dieser Tour, als auch danach eingecheckt werden. Der Schalter der Air-France in der Stadt gelegen, hat von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Im Hotel haben wir auf jeden Fall ein Zimmer als day-use gebucht.
Nach dem Abendessen, geht es dann zum Flugplatz nach Sénou, von wo der Flug so gegen Mitternacht startet.
Mittwoch Tag 14: Ankunft in Paris – Weiterflug nach Deutschland
Früh morgens so gegen kurz nach 6.00Uhr, landet die Maschine der Air-France in Paris. Hier werden wir dann die diversen Flüge in Richtung Heimat nehmen.

In 12 Tagen durch Mali: "Erlebnisreise Mali":

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