Peru Reiseinfo
Sie sollten Ihre Reise sorgfältig planen, denn in einigen Regionen steckt die Tourismusbranche noch in den Kinderschuhen. Hier finden Sie allgemeine und spezifische Informationen, die Ihre Reiseplanung erleichtern und Ihr Allgemeinwissen erweitern wird.
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Geographie & Wetter
Drei große Zonen
Peru ist das drittgrößte Land Südamerikas und durch unterschiedliche Naturphenomäne geprägt. So verwundert es kaum, dass es unterschiedliche Klimazonen gibt. Peru kann grob in drei Regionen teilen: Küste (Costa), Gebirge (Sierra) und tropisches Tiefland (Selva).
Man unterscheidet in Peru außerdem nur zwei Jahreszeiten: Trockenzeit und Regenzeit, die aber je nach Region variieren. Die Temperaturen schwanken durch die großen Höhenunterschiede stark.
Die Costa
Die Küstenregion im Westen des Landes ist eine trockene Wüstenlandschaft und nimmt ungefähr 10% der Landesfläche ein. Ihr Klima ist dem der westlichen Anden sehr ähnlich.
Dez-Apr: Trockenzeit (ideale Reisezeit), sonnig 22-32°C, hohe Luftfeuchtigkeit
Mai-Nov: durch den kalten Humboldtstrom ist die Küste meistens in Nebel verhüllt
Die Sierra
Die Anden durchziehen Peru im Zentrum von Norden nach Süden und nehmen ungefähr 30% der Landfläche ein. Die nordwestlichen Anden sind vegetationsreich während die Gipfel im Osten des Landes mit ewigem Schnee und Eis bedeckt sind. Hier trifft man auch auf den höchsten Berg Perus, den Huascaran mit stolze 6.768m. Gegen Süden nehmen die Höhenlagen ab bis sie im Hochland (Altiplano) mehr oder weniger konstant auf 3.500 m bleiben. Im Altipano leben die meisten Andenbewohner.
Mai-Sep: Trockenzeit (ideale Reisezeit) sonnig und trocken, tagsüber bis 25°C, nachts unter 0°C
Jan-Apr: Regenzeit (im Osten kann es zu Erdrutschen kommen)
Die Selva
60% des Landes werden von Regenwald bedeckt. Das riesige Amazonasgebiet liegt im Osten Perus und ist das am dünnsten besiedelte peruanische Territorium. Als Verkehrsverbindungen gelten hier die vielen Flüsse und nur wenige Straßen. Die Temperaturen schwanken hier wenig. Durchschnittlich liegt sie bei 26°C.
Mai-Sep: Trockenzeit (ideale Reisezeit) wenig Regen und geringere Luftfeuchtigkeit, Temperaturen tagsüber teilweise über 30°C
Okt-April: Regenzeit (extrem starke Regenfälle ab Januar) sehr hohe Luftfeuchtigkeit,
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Peru im Überblick
República del Peru
Haupstadt
Lima
Fläche
1.285.220 km²
Grenzländer und-meere
N: Ecuador u. Kolumbien, O: Brasilien u. Bolivien, S: Chile, W: Pazifik
Höchster Berg
Nevado Huascaran, 6.768 m
Staats- und Regierungsform
semipräsidiale Republik
Staatspräsident
Ollanta Humala (seit 28.07.2011)
Einwohnerzahl
29,5 Mio.
Sprache
Spanisch (Amtssprache), Quechua und Aimara
Zeitzone
MEZ -5, MESZ -6
Landesvorwahl
+51
Netzspannung
220 V, 60 Hz - USA-Stecker (3-poliger Flachstecker) und Eurostecker (2-poliger Stecker)
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Einreisebestimmung
Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen brauchen Eu-Staatsbürger und Schweizer nur einen bei der Einreise noch 6-Monate gültigen Reisepass.
Sie müssen ein Einreiseformular, welches Sie im Flugzeug erhalten, ausfüllen und an der Passkontroll abgeben.
Bei Einreisen aus einem Gelbfiebergebiet, müssen Sie eine gültige Gelbfieberimpfbescheinigung vorweisen können.
Bei der Ausreise werden am Flughafen in Lima 30 USD erhoben.
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Geld / Währung
Nuevo Sol
Die offizielle Landeswährung ist der Nuevo Sol (PEN) der wiederum in 100 centimos geteilt ist. Nuevo Soles gibt es in Münzen (1, 2, 5) und in Scheinen (10, 20, 50, 100, 200). Sie sollten kleine Scheine mit sich führen, da in Geschäften nur selten Scheine über 20 Soles angenommen werden.
Obwohl Dollar in vielen größeren Städten akzeptiert werden, sollten Sie Geld wechseln, um acuh in kleineren Läden und Restaurants bezahlen zu können. Außerdem ist der Kurs beim Bezahlen mit US-Dollar meistens sehr schlecht. US-Dollar können beinahe überall gewechselt werden
Kreditkarten, wie Visa oder Mastercard, werden in hochwertigen Hotels, Restaurants und Agenturen sowie in allen größeren Städten im Allgemeinen akzeptiert. Auch an den relativ weitverbreiteten Geldautomaten können Sie nur mit Kreditkarte (am besten Visa) Geld abheben.
Reisechecks werden in Peru kaum eingetauscht, auch nicht wenn sie in Dollar ausgestellt sind. Wir raten Ihnen daher davon ab Reisechecks mitzunehmen.
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Gesundheit und medizinische Versorgung
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Privatkliniken sind durch aus mit nordamerikanischen oder europäischem Standard zu vergleichen. Öffentlichen Krankenhäusern sind dagegen dringend abzuraten: Schlechte Hygiene und Technik sowie unzureichende Englisch- oder Deutschkenntnisse. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen an die Rezeption oder an Ihren Reiseleiter.
Falls Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, empfehlen wir Ihnen einen ausreichenden Vorrat von zuhause mitzunehmen. Beachten Sie dabei die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten.
Empfehlenswerte Adressen erhalten Sie bei der Botschaft.
Impfungen
Bei Einreisen mit einem Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Wir empfehlen allerdings sich gegen Tetanus, Diphterie, Hepatitis A und B impfen zu lassen, insofern noch nicht geschehen. Falls Sie mit Tieren umgehen werden oder eine längere Trekkingreise planen, sollte eine Impfung gegen Tollwut in Betracht gezogen werden.
Für eine Reise in das Amazonasgebiet sollte eine Gelbfieberimpfung rechtzeitig durchgeführt werden (10 Tage vor Einreise).
Malaria und das grippeähnliche Dengue Fieber wird im ganzen Land durch Mücken übertragen. Schützen Sie sich daher konsequent mit heller, körperbedecktender Kleidung, Insektenschutzmittel, Moskitonetze etc
Lassen Sie sich ca. 6 Wochen von einem reisemedizinischen erfahrenen Arzt beraten, welche Impfungen für Sie in Frage kommen würden.
Stetig aktuelle Reise-Gesundheits-Informationen finden Sie unter www.crm.de
Höhenkrankheit "Soroche"
Da Peru von den Anden durchzogen wird, liegen viele Orte in großer Höhe (Arequipa, Cusco...). In Lagen über 2.500m ü.M. ist der Luftdruck und der Sauerstoffgehalt niedriger. Dies kann in macnhen Fällen bei zu schnellem Aufstieg zur sogenannten Höhenkrankheit führen.
Symptome: Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Atemnot, Schwindel
Sie sollten die ersten Tag in der Höhe ruhig angehen lassen und viel Wasser zu sich nehmen (von Alkohol wird abgeraten). Schweres und reichliches Essen sollte vermieden werden.
Gegen leichte Beschwerden hilft oft schon ein Aspirin (kann auch vorbeugend eingenommen werden). Beliebt ist aber auch kreislaufanregende Mate de Coca (Coca-Tee). Der Ihnen in Peru und Bolivien überall serviert wird.
Die meisten Hotels im Hochland verfügen über Sauerstoffflaschen. Bei starken Beschwerden sollten Sie einen Arzt konsultieren und wieder hinabsteigen.
- Vergessen Sie nicht...
