Kenia Safari Kiboko

Kenia Safari durch den größten Nationalpark Kenias, den Tsavo. Erleben Sie die unvergessliche Tier- und Pflanzenwelt auf einer Kurzsafari.

Kenia Safari Kiboko

Kenia Safari Kongoni
Lernen Sie auf unserer neuntägigen Rundreise durch den Süden Kenias die monumentale Natur-, Berg- und Tierwelt Ostafrikas kennen, indem Sie diese zu Fuß und auf Pirschfahrt hautnah erleben

Kenia Safari Kongoni

Kenia Safari Duma
Während dieser Wochenreise gewinnen Sie tiefe Einblicke in die einzigartige Schönheiten der südlichen Nationalparks Kenias. Lassen Sie sich von der phantastischen Tier- und Pflanzenwelt sowie einer berauschenden landschaftlichen Kulisse verzaubern

Kenia Safari Duma

Dürre in Kenia

29. Juli 2011: Momentan berichten die Medien intensiv über die Dürre in Ostafrika. Es stimmt, dass nicht nur Somalia, sondern auch Teile des Nordens und des Osten Kenias von extremer Trockenheit betroffen sind. Für Urlauber bedeutet das allerdings keinerlei Einschränkungen, da die Dürregebiete größtenteils in den dünnbesiedelten Halbwüsten Nord- und Nordostkenias fernab der Tourismusregionen liegen. In anderen Teilen des Landes fielen in den letzten Monaten die üblichen Niederschlagsmengen, dort nimmt alles seinen gewohnten Gang. Darüber hinaus ist Kenia in der Lage, seine Bevölkerung in den Trockengebieten mit Hilfslieferungen zu versorgen, sodass es in Kenia im Gegensatz zu Somalia zu keiner Hungersnot kommen wird. Urlauber können Kenia also weiterhin unbesorgt besuchen.

Leah Ngwiyo, die Staatsekretärin für Tourismus im kenianischen Tourismusministerium, hat in diesem Zusammenhang folgende tourismusbezogene Stellungnahme zur Dürre in Kenia abgegeben:

 


Stellungnahme zur Dürre in Kenia


Wie in den Medien berichtet wird, erfährt das Horn von Afrika momentan eine Dürre, unter welche viele Menschen in dieser Region zu leiden haben. 2011 war auch für Kenia bisher eines der niederschlagsärmsten Jahre der letzten Zeit. Als Folge daraus hat sich die Versorgungslage im Norden und Osten Kenias verschlechtert, nachdem das Weideland in diesen Regionen zunehmend verdorrte.
 
Betroffene Regionen
Die nördlichen und östlichen Regionen Kenias unterliegen naturgemäß einem semi-ariden bis ariden Klima mit minimalen Niederschlagsmengen im Jahr. Leider gab es in diesen Landesteilen dieses Jahr bisher gar keinen Niederschlag, sodass sie in besonderem Maße von der Trockenheit betroffen sind. Es handelt sich dabei in erster Linie um die Regionen Garissa, Wajir, Moyale, Isiolo, Marsabit und Mandera.
 
Hilfsmaßnahmen
Zusammen mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Spenderorganisationen stellt die kenianische Regierung lebensnotwendige Güter wie Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung für die Bevölkerung in den genannten Gebieten zur Verfügung.

Tourismus ist nicht betroffen
Wie bereits erwähnt, sind nur einige Landesteile von der Dürre betroffen. In anderen Regionen wiederum kommt es zu regelmäßigen Niederschlägen, sodass dort sogar reiche Ernten erwartet werden. Tourismus in diesen und vielen anderen Gebieten des Landes verläuft wie üblich. Rund um die Masai Mara zum Beispiel verzeichnen Hotels und Lodges momentan Rekordbuchungen von Urlaubern, welche Zeuge der alljährlichen Gnuwanderung werden wollen. Auch Tourismusanbieter in Westkenia, im Rift Valley oder auch an der Küste berichten von einem sehr guten Buchungsstand.
 
Maßnahmen des KWS
In den von der Dürre betroffenen Gebieten im Norden und Osten des Landes gibt es nur einige wenige Nationalparks und Reservate. Der Kenya Wildlife Service (KWS), die staatliche Organisation, welche für den Schutz der Tierwelt in Kenia zuständig ist, hat dort im Rahmen eines Notfallplans die folgenden Maßnahmen ergriffen:

Wasserversorgung: Der KWS hat begonnen, die betroffenen Schutzgebiete mit Wasser zu versorgen. Der KWS hat in diesem Zusammenhang an verschiedenen Stellen nach Wasser bohren lassen, so dass die Wasserversorgung nicht nur der Tierwelt, sondern auch der am Rande der Parks lebenden Bevölkerung verbessert wurde.

Für Huftiere, besonders für Elefanten und Giraffen, wird Heu als Futtermittel ausgefahren.

Durch diese Maßnahmen konnte eine Stabilisierung der Wildtierpopulationen in den betroffenen Regionen sichergestellt werden.

Ausreichende Wasserversorgung in Hotels und Lodges
Es muss betont werden, dass die Hotels und Lodges im ganzen Land ausreichend und kontinuierlich mit Wasser versorgt sind. Bisher ist kein Hotel im Lande von Wasserknappheit betroffen, da auch nur die wenigsten Hotels von Regenwasser abhängig sind.