Ecuador Reiseinformation
Hier finden Sie allgemeine und spezifische Informationen die Ihre Reiseplanung erleichtern und Ihr Allgemeinwissen erweitern wird.
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Ecuador im Überblick
República del Ecuador
Haupstadt
Quito
Fläche
283.561 km² (inkl. Galapagos)
Grenzländer und-meere
N: Kolumbien, O & S: Peru, W:Pazifik
Höchster Berg
Chimborazo, 6.267 m
Längster Fluss
Rio Napo, 900 km (420 km in Ecuador)
Staats- und Regierungsform
präsidiale Republik
Staatspräsident
Rafael Correa (seit 15.01.2007)
Einwohnerzahl
rund 15 Mio.
Sprache
Spanisch, Quechua und viele Indianersprachen
Zeitzone
MEZ -6, MESZ -7
Landesvorwahl
+593
Netzspannung
120-127 V, 60 Hz - USA-Stecker (2 oder3-poliger Flachstecker)
Die meisten in Europa erhältlichen Elektrogeräte sind auf eine Stromspannung zwischen 110 und 220 Volt ausgerichtet. Sicherheitshalber sollten Sie jedoch die Angaben auf Ihrem Gerät überprüfen
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Einreisebestimmung
Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen brauchen Eu-Staatsbürger und Schweizer nur einen Reisepass, der bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein muss. Achten Sie darauf, dass der Reisepass nicht beschädigt ist.
Ein Visum ist nicht nötig.
Wir empfehlen Ihnen, eine Kopie Ihres Reisepasses oder einen weiteren Lichtbildausweis mit sich zu führen, für den Fall, dass Sie Ihren Pass verlieren sollten.
Besonderes
Einreise über die USA
Wenn Sie über die USA einreisen, beachten Sie bitte ebenfalls die Einreisebestimmungen der USA.
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Wetter & Geographie
Vier Regionen
Ecuador bezieht seinen Namen vom Äquator, der mitten durch das Land verläuft. Obwohl es mit einer Landfläche von 277.000 km² zu den kleinsten Ländern Lateinamerikas gehört, ist es dennoch eines der artenreichsten Länder der Welt. Diese Artenvielfalt ist zurück zu führen auf die vielseitige Natur und die durch großen Höhenunterschiede verursachten Temperaturkontraste.
Grob kann man das Land in vier große Regionen teilen:
Costa, Sierra, Amazonas und Galapagos
Die Costa (Küste)
Ecuador grenzt im Westen an die Pazifikküste. Das 640km lange tropische Küstengebiet nimmt ca. 30% der Landesfläche ein und ist äußerst fruchtbar. Hier treffen Sie auf Bananen-, Zuckerrohr-, Kaffee- und vielen anderen Plantagen.
Die Regenzeit mit hohen Temperaturen (25-30°C) verläuft von Dezember/Januar bis Mai, wobei die Regenmengen von Norden nach Süden abnehmen. Diese Periode ist die beste Reisezeit für einen Badeurlaub, da nach kurzen, starken Regenfällen die Sonne herauskommt.
In der Trockenzeit von Juni bis Dezember sind die Temperaturen niedriger (19-25°C) und es bildet sich ein meist hartnäckiger Hochnebel.
Die Wassertemperaturen sind dank des warmen Meeresstroms "El Nino" sehr angenehm.
Die nördliche Küstenregion präsentiert stolze Mangrovenwälder, tropischen Regenwald und einsame Palmstrände.
Die zentrale Küstenregion ist sehr vielfältig, neben weiten Stränden finden Sie auch tropische Savanne.
Auf der Halbinsel ST. Elena an der südlichen Küste herrscht Trockenwald
Sierra
Andenhochland
Im Westen wird die Küstenregion durch 2 Gebirgsketten mit über 6.000 m hohen Gipfeln begrenzt. Das andine Hochland ist das kulturelle Zentrum Ecuadors. Hier leben ca. 40% der Ecuadorianer. Landschaftlich hat die Sierra viel zu bieten. Neben interessanten Städten wie Quito und Cuenca, zählen außerdem gigantische Vulkane, bunte Lagunen und heiße Quellen zu den Höhepunkten jeder Ecuador Rundreise.
Durch das ecuadorianische Anden-Hochland zieht sich die von Alexander Humbolt bennante "Straße der Vulkane".Auf dieser Route entdecken Sie Chimobrazo und Cotopaxi, dem höchsten aktiven Vulkan der Welt.
In der Sierra herrscht ein gemäßigtes Klima, das stark von der Höhenlage beeinflusst wird. Je höher man steigt, desto kühler wird es. Typisch für die Andenregion sind außerdem große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Vor allem zwischen Dezember und April sind die Nächte in den Höhenlagen bitter kalt. Mit steigender Höhe sinkt außerdem der Sauerstoffgehalt. Berg- und Extremsportlern sollten daher nur langsam aufsteigen
Es gibt keine keine ausgeprägte Regenzeit, allerdings regnet es zwischen November und Mai häufiger. Die beste Reisezeit für die Sierra mit Ihren vielen touristischen Attraktionen gilt daher auch von Juni bis einschließlich September. In dieser Zeit sind die Temperaturen angenehmer und der Himmel ist klar. Grundsätzlich kann die Sierra aber das ganze Jahr problemlos bereist werden.
Oriente
Tropisches Tiefland
Östlich der Anden liegt der größte Regenwald der Welt, der Amazonas. Das länderübergreifende Amazonasgebiet bedeckt beinahe die Hälfte der Landfläche Ecuadors aber nur wenige Menschen leben hier. Für die einen ist der Amazonas Regenwald die grüne Hölle für die anderen das grüne Paradies. Fest steht allerdings, dass dieser riesige Regenwald die größte Anzahl an verschiedenen Lebensformen beherbergt. Durch reichhaltiges Ölvorkommen wird die grüne Lunge unseres Planeten schon seit vielen Jahren bedroht. Nachhaltiger Tourismus kann der Abrodung entgegen wirken, da er neue Einkommensquellen bereitstellt und Interesse an der Erhaltung der natürlichen Umwelt, der lokalen Traditionen und ursprünglichen Lebensweisen weckt.
Der Oriente ist das regenreichste Gebiet und ganzjährig herrscht ein feucht-warmes Klima mit Temperaturen zwischen 23 und 29 °C und kräftigen Niederschlägen. Nur selten steigt das Thermometer über 30°C. Die trockensten Monate sind von Oktober bis Dezember, wobei es auch in diesen Monaten täglich regnet.
Galapagos
Charles Darwin machte die Galapagos Inseln mit seiner Evolutionstheorie weltbekannt. Zu Recht nannte er die Inselgruppe "Arche Noah des Pazifiks", denn nur 1.000 km westlich der Küste leben Tierarten, die noch nirgendwo anders auf de Welt entdeckt wurden.
Obwohl die Galapagos Inseln am Äquator liegen, herrscht kein typisch tropisches Klima. Man unterscheidet hingegen eine kühle (Juni-November/Dezember) und eine warme Jahreszeit (Dezember-Mai/Juni). Diese Besonderheit wird auf das Zusammentreffen von verschiedenen Meereströmungen und Winden zurückgeführt, die für ein Mikroklima sorgen.
Von Juni bis Dezember herrschen kühlere Luft- und Wassertemperaturen. Es regnet wenig, dafür sind die Winde teils recht stark und die Landschaft oft in Nebel verhüllt. Beim Schnorcheln und tauchen sollten Sie nicht auf einen Wetsuite verzichten. In der kälteren Jahreszeit trift man auf die meisten Seevögel-Kücken und es kommen die meisten Seelöwen-Babys zur Welt.
Die beste Reisezeit für Galapagos liegt zwischen Dezember und Juni. Dann zeigt sich die Sonne öfter und es ist angenehm warm, allerdings gibt es auch mehr Niederschlag, was zu einem feuchten Klima führt. Die Wassertemperatur beträgt in diesen Monaten ca. 23°C und tropische Fische schwimmen in großen Schulen durch die Gewässer. Dies ist außerdem die beste Zeit, um die grossen Landleguane in ihren gelben und orangefarbenen Tönen zu sehen.
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Geld / Währung
US Dollar
Nach der enormen Inflation des "Sucre" ist seit dem Jahre 200 die offizielle Landeswährung der US-Dollar (nationale Centavo-Münzen sind ebenfalls im Umlauf). Denken Sie daran, kleine Scheine mit zunehmen, da die meisten Geschäft schon 50 und 100 Dollar Noten nicht akzeptieren.
Reisechecks und Kreditkarten, wie Visa oder Mastercard, werden im Allgemeinen akzeptiert. In kleineren Orten kann es zu Einschränkungen kommen. An den relativ weitverbreiteten Geldautomaten können Sie mit Kreditkarte (am besten Visa) Geld abheben. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur während den Geschäftszeiten Geld beziehen. Es wird außerdem empfohlen keine größeren Bargeldmengen bei sich zu tragen. Lassen Sie größere Summen im Schließfach des Hotels.
Euro kann in allen größeren Städten und in touristischen Zentren gewechselt werden. Achten Sie auf einen korrekten Wechselkurs.
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Gesundheit und medizinische Versorgung
Medizinische Versorgung & Ernährung
Die medizinische Versorgung in größeren Städten ist durchaus gewährleistet und mit europäischem Standard zu vergleichen. Auf dem Land herrschen allerdings weniger gute Hygiene und Technik sowie unzureichende Englisch- oder Deutschkenntnisse. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen an die Rezeption oder an Ihren Reiseleiter. Achten Sie auf eine auszureichende Auslandskrankenversicherung und Reiserückholversicherung.
Falls Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, empfehlen wir Ihnen einen ausreichenden Vorrat von zuhause mitzunehmen. Beachten Sie dabei die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten.
Frisches Obst und Gemüse von den bunten Märkten ist sehr verlockend. Da vielen Einheimischen kein sauberes Wasser zur Verfügung steht, sollten Sie stets darauf achten kein ungeschältes Obst oder rohes Gemüse zu sich zu nehmen. Trinken Sie Wasser nur aus Trinkflaschen.
Vorsorge & Impfungen
Gelbfieber, Malaria, Dengue Fieber
Bei Einreisen mit einem Direktflug aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Wir empfehlen allerdings sich auch gegen Tetanus, Diphterie, Pertussis (Keuchhusten), Hepatitis A impfen zu lassen, insofern noch nicht geschehen. Hepatitis B sollte bei Langzeitaufenthalten und engem Kontakt zu Einheimischen geimpft werden.
Falls Sie mit Tieren umgehen werden, ist eine Impfung gegen Tollwut zu empfehlen.
Für einen Aufenthalt östlich der Anden (vor allem im Regenwaldgebiet) wird eine Gelbfieberimpfung dringend angeraten. Im Hochland wie Guayaquil und Quito oder auf den Galapagos Inseln besteht weder ein Gelbfieber- noch ein Malariarisiko.
Ein geringes Malariarisiko herrscht ganzjährig in Gebieten unterhalb 1.500 m (Küste & Amazonasgebiet). Reisende, die sich in dieses Gebiete begeben, sollten sich von einem Tropenmediziner beraten lassen, ob eine Prophylaxe oder ein Standby-Mittel nötig ist.
Risiko für Dengue Fieber herrscht in weiten Teilen des Landes. Malaria und Dengue Fieber wird durch Mücken übertragen. Schützen Sie sich daher konsequent mit heller, körperbedecktender Kleidung, Insektenschutzmittel, Moskitonetze etc
Lassen Sie sich ca. 6 Wochen von einem reisemedizinischen erfahrenen Arzt beraten, welche Impfungen für Sie in Frage kommen würden.
Stetig aktuelle Reise-Gesundheits-Informationen finden Sie unter www.crm.de
Höhenkrankheit "Soroche"
In Lagen über 2.500m ü.M. (Quito 2.800m) ist der Luftdruck und der Sauerstoffgehalt niedriger. Manche Menschen vertragen die Höhe besser als andere und so kann es in manchen Fällen bei zu schnellem Aufstieg zur sogenannten Höhenkrankheit führen.
Symptome: Kopfschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Atemnot, Schwindel
Sie sollten die ersten Tag in der Höhe ruhig angehen lassen und viel Wasser zu sich nehmen (von Alkohol wird abgeraten). Schweres und reichliches Essen sollte vermieden werden. Gegen leichte Beschwerden hilft oft schon ein Aspirin (kann auch vorbeugend eingenommen werden). Bei starken Beschwerden sollten Sie einen Arzt konsultieren und wieder hinabsteigen.
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