Kenia Reisen und Kenia Safaris
Kenia Reisen und Kenia Safaris, in Ostafrika am indischen Ozean: fruchtbare Urwälder und heiße Wüsten, hohe Gebirge mit schneebedeckten Gipfeln und endlos weite Savannen.

Kenia-Reisen

Neuseeland Reisen
Neuseeland Reisen - dieser Begriff weckt nicht nur Fernweh. Er steht symbolisch
für die außergewöhnlichen Erlebnisse und Erfahrungen, die sich Ihnen im Rahmen einer Neuseeland Reise bieten

Neuseeland Reisen

Sri Lanka Reisen und Sri Lanka Rundreisen
Sri Lanka weckt bei vielen spontan Vorstellungen vom Paradies. Sri Lanka bedeutet "strahlend leuchtendes Land" und die Insel im Indischen Ozean südöstlich von Indien hat alles Potential.

Sri Lanka Reisen

Tansania Reisen und Safaris
Auf Tanzania Safaris erleben Sie die weltberühmte Serengeti mit ihren riesigen Gnuherden. Der Ngorongorokrater bieten ideale Bedingungen für ein Naturerlebnis der besonderen Art.

Tansania-Reisen

Vietnam Reisen und Rundreisen
Eine Reise nach Vietnam bedeutet Entspannung umgeben von exotischer Natur und das Erleben von historischen Momenten zur gleichen Zeit.

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Namibia Reisen und Safaris
Namibia Reisen und Safaris

Namibia Reisen

Ruanda Reisen und Gorilla Tracking
Ruanda, das "Herz Afrikas" und "Land der tausend Hügel", ist eine der letzten Rückzugsstätten der seltenen Berggorillas. Auf kleinstem Raum finden Sie größte Artenvielfalt - von Berggorillas, Schimpansen und Goldmeerkatzen.

Ruanda Reisen

Mali Reisen und Rundreisen
Mali Reisen bringen Ihnen farbenreiche afrikanische Märkte, quirlige und beschwingte Menschen, die tief in ihrer Kultur und Glaubenswelt verwurzelt näher.

Mali Reisen

Galapagos Reisen und Kreuzfahrten

Das Galapagos-Archipel wurde 1978 von der UNESCO, als einer der ersten Orte weltweit, zum Weltnaturerbe erklärt. Auf außergewöhnlichen Kreuzfahrten entlang der Galapagos Inseln erfahren Sie weshalb.

Galapagos Reisen

Panama Reise – Urlauben wie ein Geheimagent

26. Oktober 2011
Panama-Stadt – Urlauben wie ein Geheimagent
Um den weltbrühmten Kanal in der Metroplole ranken sich nach dem Putsch von 1989 viele Geschichten. Und das zu Recht: Eine Reise dorthin ist ein Abenteuer.
Ist das Manhattan oder Miami? Eine Skyline aus blendend weißen Hochhäusern vor hellblauem Himmel, denkbar knapp am Wasser gebaut.
Das ist der erste Eindruck von Panama-Stadt. Doch schon vom Flugzeugfenster aus hatte man gesehen, was hier sonst noch geboten wird: grüne Inselchen in Ufernähe, dazu die roten Decks riesiger Frachtschiffe, die wartend ihre Runden ziehen, um auf der Pazifikseite in den Kanal einzulaufen.
Ja, selbstverständlich: der Kanal, Panamas weltweit bekanntestes Markenzeichen. Obwohl es schade wäre, Panama an der schmalen Landenge zwischen Atlantik und Pazifik allein auf dieses Wunderwerk der Technik zu reduzieren.
Wolkenkratzer und Holzhütten
Panama City spielt jedenfalls lässig mit den allzu schnellen Wertungen der Besucher. Hatten wir eben noch angesichts der unzähligen Bankgebäude gestaunt (und uns so manche Frage über den Charakter der hier getätigten Transaktionen gestellt), so irritieren gleich darauf die Holzhütten im Schatten der modernen Architektur. Es ist eine interessante Mischung.
Hatten wir aus sich schlangengleich windenden Hochstraßen, flankiert von weiteren Banken, Einkaufszentren und Fast-Food-Ketten, noch etwas von der Unwirtlichkeit der Kapitale gemurmelt, sind wir jetzt schon zu Fuß im Casco Viejo unterwegs, dem malerischen Altstadtviertel, in dem es trotz der traditionellen spanischen Kolonialarchitektur beschaulicher zugeht als in anderen Metropolen Lateinamerikas: wie in Miniaturform die Kathedrale, der Präsidentenpalast, diverse Kirchen, Parks und Pavillons.
Dafür bietet das innerstädtische Halbinselchen wunderbare Ausblicke auf das sanfte Wellengekräusel des Pazifiks und die beeindruckenden Hochhausfassaden auf der anderen Seite der kleinen Bucht.
Hinter den sorgsam restaurierten Gassen mit ihren schicken Restaurants und Andenkenläden beginnt freilich schon das berüchtigte Viertel Chorrillo, wo hinter Holzverschlägen Billigkneipen Bier und Schlägereien offerieren; nicht zufällig hatte hier einst auch Panamas Drogen-Diktator Noriega seine Hausmacht, ehe er zu Weihnachten 1989 von US-Truppen kurz und bündig aus dem Land entfernt wurde.
Verständlich, dass man im seither friedlichen Panama über diesen realen Thriller nicht allzu gern spricht, obwohl der spannende Hintergrund noch immer eine große Anziehungskraft besitzt.
So ist es gerade einmal zehn Jahre her, dass am Ancón Hill, bis 1999 Sitz der amerikanischen Panamakanal-Verwaltung, die Schauspieler Pierce Brosnan und – in seiner Debütrolle – Daniel Radcliffe herumgeklettert waren, um in der Verfilmung von John le Carrés berühmtem Spionage-Schmöker „Der Schneider von Panama“ noch einmal all unsere Vorstellungen von Tropen, Liebe und Intrigen mit Leben zu füllen.
Was zweifellos für Erwachsene auch prickelnder ist als Janoschs Kinderklassiker „Oh, wie schön ist Panama“.
Inzwischen aber haben wir längst das Stadtzentrum verlassen – übrigens auf der Avenida Torrijos, die an den trink- und genussfreudigen General erinnert, der 1977 mit Jimmy Carter jenen berühmten Vertrag ausgehandelt hatte, der für das Jahr 1999 die Übergabe der seit 1903 in US-Besitz befindlichen Panamakanal-Zone regelte.
Wo früher Wachposten standen und das amerikanische Sternenbanner, die Stars and Stripes, wehte, flattert nun die nicht minder ansehnliche Landesflagge im lauen Wind, während gleich neben der Straße weitere Hochhäuser stehen … Aber nein, das war lediglich eine Täuschung aus dem Autofenster heraus.
Die vermeintlichen Häuser sind riesige Schiffe, die sich – langsam und wie mit der Hand zu greifen – in Richtung Atlantik schieben. Hatte man tatsächlich gedacht, man wüsste bereits alles über diesen Kanal und sei folglich nicht mehr zu beeindrucken?
Bevor wir jedoch auf einer Art Ausflugsschiff selbst auf dem Kanal schippern, machen wir einen Abstecher in die Welt des US-amerikanischen Südens.
So nämlich wirken die von Bougainvilleen umstandenen ehemaligen Verwaltungsgebäude im damals eher weiß besiedelten Clayton oder die Holzveranden in Gamboa, wo bis heute vor allem Schwarze wohnen – Nachkommen karibischer Kanalarbeiter, vermischt mit einheimischen Indios oder den Nachfahren jener chinesischen Kulis, die die mörderischen Moskito- und Fieber-Jahre des Kanalbaus Anfang des 20. Jahrhunderts überlebt und sich nicht wie viele ihrer Kollegen einst aus Melancholie und Mangel an Opium am Ufer erhängt hatten.
Zur Ehrenrettung Panamas sei jedoch gesagt, dass auch solche Geschichten im offiziellen Kanal-Museum oberhalb der beeindruckenden Miraflores-Schleusen nicht verschwiegen werden.
Alles in allem aber kann von einer Erfolgsgeschichte gesprochen werden, denn der Durchstoß vom Atlantik zum Pazifik war gelungen, und künstliche Seen sorgen dafür, dass der Wasserhaushalt des Kanals ausgeglichen bleibt, damit ihn weiterhin täglich 38 Schiffe – Frachter ebenso wie Kreuzfahrtriesen – innerhalb von acht Stunden durchqueren können.
Und dann sinken wir innerhalb weniger Minuten um neun Meter. Befinden uns zwischen zwei gigantischen Schottentoren innerhalb der erwähnten Miraflores-Schleuse, während durch ein System von Röhren unzählige Kubikmeter Wasser ablaufen, bis wir uns auf einem anderen Level befinden, nun wieder Richtung Pazifik.
Angenehme Reminiszenzen
Und gleich gegenüber die umgekehrte Prozedur in der lediglich 35 Meter breiten Wasserkammer, was derart beeindruckend ist, dass wir angesichts der pausenlos eintreffenden Ungetüme uns tatsächlich an jenen uralten Lale-Andersen-Song „Ein Schiff wird kommen“ erinnern und auf „Kai“ ganz fröhlich „Schiffe aus Hongkong, aus Java, aus Chile und Shanghai“ reimen.
Allerdings wird man in Panama häufig mit solch angenehmen Reminiszenzen beschenkt. Noch heute nämlich zuckelt längs des Kanals täglich ein Personenzug der ehrwürdigen „Panama Canal Railway“ innerhalb einer knappen Stunde hoch an die Atlantikküste – die Errichtung einer Zugverbindung zwischen Nord und Süd war übrigens dem Bau des Kanals vorangegangen.
Panama ist die schmalste Stelle zwischen Nord- und Südamerika. Durchquert wird das Land vom Panamakanal, der die Karibische See im Norden und den Pazifischen Ozean im Süden verbindet.
Doch nicht nur, dass dann oben bei Gatun erneut eine Hightech-Schleuse zu besichtigen ist und unweit davon die gelbbraunen Fluten des Río Chagres ins Türkis des karibischen Meeres strömen. Nicht nur, dass Ende des 19. Jahrhunderts ein junger polnischer Seemann namens Józef Teodor Konrad Korzeniowski von dieser leuchtenden und vital wuchernden Tropenregion so angetan war, dass er später – dann jedoch als weltberühmter britischer Schriftsteller Joseph Conrad – diese Gegend in seinem Roman „Nostromo“ unsterblich machen würde.
Noch etwas verbindet hier auf wundersame Weise die Gegenwart mit der Vergangenheit: Das einstige Kolonial-Fort San Lorenzo mit seiner verwitterten Bastei und den enormen Kanonen erinnert an jene Zeit Ende des 16. Jahrhunderts, als Henry Morgan und Francis Drake – ihres Zeichen Piraten im Dienste der englischen Königin und unterstützt von einheimischen schwarzen Sklaven – den damaligen spanischen Kolonialherren eine empfindliche Niederlage nach der anderen bereiteten.
Wer hat wohl nicht in seinen Kinder- oder Jugendtagen all diese Piratengeschichten verschlungen? Und dann steht man tatsächlich hier, eingehüllt von einer sanften Ozeanbrise und kann es nicht fassen.
Vielleicht sollte sich der Reisende deshalb ein Beispiel an den spärlich bekleideten Embera-Indianern im Inneren des Chagres-Nationalparks nehmen, die noch immer in einer Parallelwelt zum hochmodernen Kanal-Universum leben, ihre schwitzenden weißen Besucher mit freundlichem Spott betrachten und sich alsdann wieder dem Fischfang widmen.
Oder man kombiniert solche Gelassenheit einfach mit jener legendären Feierfreude, wie sie an jedem Wochenende in Panama-Stadt ausbricht, vor allem im Ausgehviertel rund um die Calle Uruguay.
Wenn plötzlich bunt bemalte Party-Busse durch die Straßen fahren, die Jugendlichen vor jeder Lounge-Bar oder „Discoteca“ tanzen, und freundliche Blicke signalisieren: So überraschend vielfältig ist Panama.

Um den weltberühmten Kanal in der Metroplole ranken sich nach dem Putsch von 1989 viele Geschichten. Und das zu Recht: Eine Reise dorthin ist ein Abenteuer.

Ist das Manhattan oder Miami? Eine Skyline aus blendend weißen Hochhäusern vor hellblauem Himmel, denkbar knapp am Wasser gebaut. Das ist der erste Eindruck von Panama-Stadt. Doch schon vom Flugzeugfenster aus hatte man gesehen, was hier sonst noch geboten wird: grüne Inselchen in Ufernähe, dazu die roten Decks riesiger Frachtschiffe, die wartend ihre Runden ziehen, um auf der Pazifikseite in den Kanal einzulaufen. Ja, selbstverständlich: der Kanal, Panamas weltweit bekanntestes Markenzeichen. Obwohl es schade wäre, Panama an der schmalen Landenge zwischen Atlantik und Pazifik allein auf dieses Wunderwerk der Technik zu reduzieren.

Wolkenkratzer und Holzhütten

Panama City spielt jedenfalls lässig mit den allzu schnellen Wertungen der Besucher. Hatten wir eben noch angesichts der unzähligen Bankgebäude gestaunt (und uns so manche Frage über den Charakter der hier getätigten Transaktionen gestellt), so irritieren gleich darauf die Holzhütten im Schatten der modernen Architektur. Es ist eine interessante Mischung.

Hatten wir aus sich schlangengleich windenden Hochstraßen, flankiert von weiteren Banken, Einkaufszentren und Fast-Food-Ketten, noch etwas von der Unwirtlichkeit der Kapitale gemurmelt, sind wir jetzt schon zu Fuß im Casco Viejo unterwegs, dem malerischen Altstadtviertel, in dem es trotz der traditionellen spanischen Kolonialarchitektur beschaulicher zugeht als in anderen Metropolen Lateinamerikas: wie in Miniaturform die Kathedrale, der Präsidentenpalast, diverse Kirchen, Parks und Pavillons. Dafür bietet das innerstädtische Halbinselchen wunderbare Ausblicke auf das sanfte Wellengekräusel des Pazifiks und die beeindruckenden Hochhausfassaden auf der anderen Seite der kleinen Bucht.

Hinter den sorgsam restaurierten Gassen mit ihren schicken Restaurants und Andenkenläden beginnt freilich schon das berüchtigte Viertel Chorrillo, wo hinter Holzverschlägen Billigkneipen Bier und Schlägereien offerieren; nicht zufällig hatte hier einst auch Panamas Drogen-Diktator Noriega seine Hausmacht, ehe er zu Weihnachten 1989 von US-Truppen kurz und bündig aus dem Land entfernt wurde. Verständlich, dass man im seither friedlichen Panama über diesen realen Thriller nicht allzu gern spricht, obwohl der spannende Hintergrund noch immer eine große Anziehungskraft besitzt.

So ist es gerade einmal zehn Jahre her, dass am Ancón Hill, bis 1999 Sitz der amerikanischen Panamakanal-Verwaltung, die Schauspieler Pierce Brosnan und – in seiner Debütrolle – Daniel Radcliffe herumgeklettert waren, um in der Verfilmung von John le Carrés berühmtem Spionage-Schmöker „Der Schneider von Panama“ noch einmal all unsere Vorstellungen von Tropen, Liebe und Intrigen mit Leben zu füllen. Was zweifellos für Erwachsene auch prickelnder ist als Janoschs Kinderklassiker „Oh, wie schön ist Panama“.

Inzwischen aber haben wir längst das Stadtzentrum verlassen – übrigens auf der Avenida Torrijos, die an den trink- und genussfreudigen General erinnert, der 1977 mit Jimmy Carter jenen berühmten Vertrag ausgehandelt hatte, der für das Jahr 1999 die Übergabe der seit 1903 in US-Besitz befindlichen Panamakanal-Zone regelte. Wo früher Wachposten standen und das amerikanische Sternenbanner, die Stars and Stripes, wehte, flattert nun die nicht minder ansehnliche Landesflagge im lauen Wind, während gleich neben der Straße weitere Hochhäuser stehen … Aber nein, das war lediglich eine Täuschung aus dem Autofenster heraus. Die vermeintlichen Häuser sind riesige Schiffe, die sich – langsam und wie mit der Hand zu greifen – in Richtung Atlantik schieben. Hatte man tatsächlich gedacht, man wüsste bereits alles über diesen Kanal und sei folglich nicht mehr zu beeindrucken? Bevor wir jedoch auf einer Art Ausflugsschiff selbst auf dem Kanal schippern, machen wir einen Abstecher in die Welt des US-amerikanischen Südens.

So nämlich wirken die von Bougainvilleen umstandenen ehemaligen Verwaltungsgebäude im damals eher weiß besiedelten Clayton oder die Holzveranden in Gamboa, wo bis heute vor allem Schwarze wohnen – Nachkommen karibischer Kanalarbeiter, vermischt mit einheimischen Indios oder den Nachfahren jener chinesischen Kulis, die die mörderischen Moskito- und Fieber-Jahre des Kanalbaus Anfang des 20. Jahrhunderts überlebt und sich nicht wie viele ihrer Kollegen einst aus Melancholie und Mangel an Opium am Ufer erhängt hatten. Zur Ehrenrettung Panamas sei jedoch gesagt, dass auch solche Geschichten im offiziellen Kanal-Museum oberhalb der beeindruckenden Miraflores-Schleusen nicht verschwiegen werden.

Alles in allem aber kann von einer Erfolgsgeschichte gesprochen werden, denn der Durchstoß vom Atlantik zum Pazifik war gelungen, und künstliche Seen sorgen dafür, dass der Wasserhaushalt des Kanals ausgeglichen bleibt, damit ihn weiterhin täglich 38 Schiffe – Frachter ebenso wie Kreuzfahrtriesen – innerhalb von acht Stunden durchqueren können. Und dann sinken wir innerhalb weniger Minuten um neun Meter. Befinden uns zwischen zwei gigantischen Schottentoren innerhalb der erwähnten Miraflores-Schleuse, während durch ein System von Röhren unzählige Kubikmeter Wasser ablaufen, bis wir uns auf einem anderen Level befinden, nun wieder Richtung Pazifik.

Angenehme Reminiszenzen

Und gleich gegenüber die umgekehrte Prozedur in der lediglich 35 Meter breiten Wasserkammer, was derart beeindruckend ist, dass wir angesichts der pausenlos eintreffenden Ungetüme uns tatsächlich an jenen uralten Lale-Andersen-Song „Ein Schiff wird kommen“ erinnern und auf „Kai“ ganz fröhlich „Schiffe aus Hongkong, aus Java, aus Chile und Shanghai“ reimen. Allerdings wird man in Panama häufig mit solch angenehmen Reminiszenzen beschenkt. Noch heute nämlich zuckelt längs des Kanals täglich ein Personenzug der ehrwürdigen „Panama Canal Railway“ innerhalb einer knappen Stunde hoch an die Atlantikküste – die Errichtung einer Zugverbindung zwischen Nord und Süd war übrigens dem Bau des Kanals vorangegangen.

Panama ist die schmalste Stelle zwischen Nord- und Südamerika. Durchquert wird das Land vom Panamakanal, der die Karibische See im Norden und den Pazifischen Ozean im Süden verbindet. Doch nicht nur, dass dann oben bei Gatun erneut eine Hightech-Schleuse zu besichtigen ist und unweit davon die gelbbraunen Fluten des Río Chagres ins Türkis des karibischen Meeres strömen. Nicht nur, dass Ende des 19. Jahrhunderts ein junger polnischer Seemann namens Józef Teodor Konrad Korzeniowski von dieser leuchtenden und vital wuchernden Tropenregion so angetan war, dass er später – dann jedoch als weltberühmter britischer Schriftsteller Joseph Conrad – diese Gegend in seinem Roman „Nostromo“ unsterblich machen würde. Noch etwas verbindet hier auf wundersame Weise die Gegenwart mit der Vergangenheit: Das einstige Kolonial-Fort San Lorenzo mit seiner verwitterten Bastei und den enormen Kanonen erinnert an jene Zeit Ende des 16. Jahrhunderts, als Henry Morgan und Francis Drake – ihres Zeichen Piraten im Dienste der englischen Königin und unterstützt von einheimischen schwarzen Sklaven – den damaligen spanischen Kolonialherren eine empfindliche Niederlage nach der anderen bereiteten.

Wer hat wohl nicht in seinen Kinder- oder Jugendtagen all diese Piratengeschichten verschlungen? Und dann steht man tatsächlich hier, eingehüllt von einer sanften Ozeanbrise und kann es nicht fassen. Vielleicht sollte sich der Reisende deshalb ein Beispiel an den spärlich bekleideten Embera-Indianern im Inneren des Chagres-Nationalparks nehmen, die noch immer in einer Parallelwelt zum hochmodernen Kanal-Universum leben, ihre schwitzenden weißen Besucher mit freundlichem Spott betrachten und sich alsdann wieder dem Fischfang widmen.

Oder man kombiniert solche Gelassenheit einfach mit jener legendären Feierfreude, wie sie an jedem Wochenende in Panama-Stadt ausbricht, vor allem im Ausgehviertel rund um die Calle Uruguay. Wenn plötzlich bunt bemalte Party-Busse durch die Straßen fahren, die Jugendlichen vor jeder Lounge-Bar oder „Discoteca“ tanzen, und freundliche Blicke signalisieren: So überraschend vielfältig ist eine Panama Reise.

Quelle: Welt Online

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Animationsfilm aus Costa Rica klärt über Klimawechsel auf

25. Oktober 2011

Am vergangenen Freitag wurde der Animationsfilm “Odyssey 2050″ in Costa Rica veröffentlicht. Der Film präsentiert in einer lustigen und enthusiastischen Art die Folgen des Klimawandels und lehrt zugleich über die zerstörerischen Aktionen der Menschen gegen den Planeten. Bereits im Mai diesen Jahres wurde der Film von der Präsidentin Laura Chinchilla zu öffentlichem und kulturellen Interesse erklärt.

Als Vorreiter von nachhaltigen Tourismus, sind Costa Rica Reisen einzigartig und vielen anderen Ländern weit voraus. Aus diesem Grund ist Costa Rica ganz besonders stolz seiner Jugend mit diesem Film auf die Wichtigkeit der nachhaltigen Entwicklung und das Respektieren von natürlichen Ressourcen aufmerksam zu machen.

Der Film ist ein großer Sprung in der nationalen Filmindustrie. Mit viel Potenzial und Kreativität ist dieser Film nun der Animationsfilm mit Costaricanischer Regie. Doch der Film ist mehr als nur Unterhaltung.  ”Odyssey 2050″ wurde in Zusammenarbeit mit der britischen Botschaft produziert. Der britische Außenminister, Jeremy Browne, kündigte bereits an, dass die britische Regierung an einer engen Zusammenarbeit mit Costa Rica für den Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel interessiert sei.

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Wirksamer Malaria-Impfstoff gefunden

21. Oktober 2011

Wer nach Kenia reist oder eine Tansania Reise plant, wird unumgänglich mit dem Thema Malaria konfrontiert. Viele Menschen lassen sich von dieser in Afrika weit verbreiteten Krankheit sogar ganz abschrecken. Das hat nun ein Ende. Englische Wissenschaftler haben einen wirksamen Impfstoff gegen Malaria gefunden.

Seit vielen Jahren suchen unzählige Wissenschaftler nach einer wirkungsvollen Methode die Tropenkrankheit zu bekämpfen. Bis lang schien alles vergebens. Mit dem seit 25 Jahren geforschten Impfstoff erhofft man sich jetzt den Durchbruch. Laut dem Medizinjournal “New England Journal of Medicine” wurde 15.460 Kleinkinder mit dem Impfstoff RTS,S geimpft und erste Ergebnisse lassen die Herzen der Wissenschaftler höher schlagen:  56 % sank das Risiko zu erkranken und um 47 % die Anzahl der schweren Malaria-Erkrankungen. Die Ergebnisse des Wirkstoffes sind zwar deutlich niedriger als bei anderen Impfstoffen, doch ist es ein großer Fortschritt in der Bekämpfung der Fieberkrankheit.

Der Impfstoff kommt vor allem der afrikanischen Bevölkerung zu Gute. Zusammen mit anderen vorbeugenden Maßnahmen (Einnahme von Tabletten, Moskitonetze und Insektizide) soll das Vakzine in Zukunft Millionen Leben retten. Bisher zeigt sich der  RTS,S Wirkstoff gut verträglich, nur wenige schwere Nebenwirkungen seien aufgetreten.

Unklar ist allerdings noch, wann RTS,S auf den Markt kommt und ob die betroffenen Entwicklungsländer genügen finanzielle Unterstützung bekommen, das Impfprogramm effizient und flächendeckenden durchzusetzen.

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Bäume in Kenia gepflanzt

17. Oktober 2011

17. Oktober 2011
Auf den Spuren der kürzlich verstorbenen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aus Kenia wandelte das Ehepaar Peter und Helga Münch aus Schwabach. Maathai, die 2004 als erste Afrikanerin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war, galt in ihrer Heimat als „Mutter der Bäume“, da sie unter anderem gegen die hemmungslose Rodung in ihrem Heimatland aufbegehrt und sich für Neupflanzungen stark gemacht hatte.

Während einer Zehn-Tages-Reise durch Kenia steuerte das Ehepaar Münch auch den Amboseli-Nationalpark an, um sich an einem Projekt des Kenya Wildlife Service zu beteiligen. Die beiden Schwabacher pflanzten in dem Nationalpark symbolhaft zwei Bäume. 60000 sollen dort einmal stehen.

Als Dank dafür bekamen die Gäste Anerkennungsurkunden überreicht, in denen auch bestätigt wird, dass es sich bei der Pflanzung um für Kenia typische Bäume handelt.

Die Neupflanzung im Amboseli-Nationalpark, so Peter Münch nach der Rückkehr, ist mit Elektrozäunen vor Wildtieren gesichert. Während des Aufenthalts im Aufforstungsgebiet seien zum Schutz vor den allgegenwärtigen Tieren auch stets mit Gewehren bewaffnete Sicherheitsleute des Wildlife Services mit dabei gewesen.

Die Kenia-Reise bestand für die Familie Münch auch aus einer achttägigen Jeep-Safari mit Übernachtung in verschiedenen Lodges. Auf ihrer Tour durch das afrikanische Land bekamen die Schwabacher auch alle sogenannten „big five“ Tiere Kenias zu sehen: Löwen, Elefanten, Leoparden, Zebras und Nashörner in freier Wildbahn – ein unvergessliches Erlebnis, wie Peter Münch der Lokalredaktion berichtete. Erleben Sie auf einer Jeep-Safari durch die verschiedenen Nationalparks Kenias, die „big five“ in freier Wildbahn.

Quelle: www.nordbayern.de

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Weltrekord am Kilimanjaro

13. Oktober 2011

13. Oktober 2011
In nicht einmal zwölf Stunden auf das „Dach Afrikas”: Die in Tansania lebende Reiseleiterin und Bergführerin Deborah Bachmann hat am 4. September 2011 einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord für die Besteigung des Kilimanjaro (5895 m) aufgestellt. Für den Aufstieg auf den höchsten Berg Afrikas benötigte sie weniger als einen halben Tag.
Mit ihrer Zeit von 11 Stunden und 51 Minuten unterbot Debbie den bisherigen Frauen-Weltrekord für Speed-Besteigungen am Kilimanjaro deutlich – der bei 13 Stunden und 16 Minuten lag. Der Aufstieg erfolgte auf dem kürzesten Weg zum Gipfel: Über die steile Umbwe-Route und die „Western Breach”.
Im Gegensatz zur Wertung bei den Männern wird bei den Frauen normalerweise nur die Zeit vom Parkeingang bis zum Gipfel gemessen; der Abstieg geht nicht mit in die Wertung ein, während sich die Herren selbst bergab noch beeilen müssen. Doch auch Debbie, die neue Weltrekordlerin und zweifache Mutter, wollte schnell zurück zu ihrer Familie: 18 Stunden und 31 Minuten nach dem Start erreichte sie wieder das Nationalpark-Gate – nach 4.295 Höhenmetern im Aufstieg und 4.095 Höhenmetern im Abstieg. Zum Vergleich: Bergwanderer auf geführten Touren benötigen für die Strecke sechs bis sieben Tage.
Der Weltrekord-Lauf war aber nicht nur der Lohn für monatelanges hartes Training, sondern zugleich auch Debbies 27. Kilimanjaro-Besteigung – und das schönste Geschenk, das sie sich selbst zum Geburtstag am 5. September bereitet hat.
Machen Sie eine Kilimanjaro-Besteigung und erleben Sie eine atemberaubende Berglandschaft mitten in Afrika.
Quelle: www.asa-africa.com

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Unterstützung für Ruanda

12. Oktober 2011

„Helfen macht glücklich“ – unter diesem Motto unternahm die Grundschule Bingen-Dietersheim zum wiederholten Male einen Solidaritätsmarsch zum Rochusberg. Zugunsten ihrer Partnerschule „Centre scolaire Karengera/Gitwa“ haben die Grundschüler Spenden gesammelt.

Bereits am Tag vor der gemeinsamen Wanderung nahmen alle Klassen an einem Thementag „Ruanda“ teil. Beim Backen von Bananenpfannkuchen, ruandischen Spielen und anderen Aktionen konnten die Kinder Einblicke in das ruandische Alltagsleben erhalten.

Durch die Briefwechsel mit den ruandischen Kindern und Jugendlichen haben die Schüler in der seit 2005 bestehenden Partnerschaft schon viel über das Leben in dem kleinen afrikanischen Land erfahren.

Und so erhielten sie anschauliche Schilderungen darüber, wie verschiedene Feste gefeiert werden, nach welcher Zeremonie ein Kind seinen Namen bekommt, über den traditionellen Fischfang im Kivu-See und die Hausarbeiten eines ruandischen Kindes, wie Wasser holen, Ziegen hüten sowie das Aufpassen auf kleinere Geschwister.

Diese Form des globalen Lernens ermöglicht es den Kindern, Fragen aus erster Hand beantwortet zu bekommen. Wenn sie dann die Möglichkeit haben, ihre Brieffreunde auch noch tatkräftig zu unterstützen, indem sie mit den gesammelten Spenden den Kauf von dringend benötigten Schulmaterialien ermöglichen, ist die Freude groß.

Auf dem rheinland-pfälzischen Ruandatag in Koblenz äußerte die ruandische Botschafterin den Wunsch, in diesem Jahr noch dreißig neue Schulpartnerschaften anzubahnen. Die Erfahrung der Grundschule Bingen-Dietersheim ist klar: Eine Schulpartnerschaft bedeutet lebendiges interkulturelles und soziales Lernen, von dem beide Seiten viel profitieren können.

Lernen Sie auf einer Ruanda Reise einen Teil der afrikanischen Kultur besser kennen.

Quelle: www.allgemeine-zeitung.de

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Visum für Sri Lanka muss im Voraus beantragt werden

11. Oktober 2011

10. Oktober 2011
Deutsche, die in Sri Lanka Urlaub machen wollen, müssen künftig vor der Reise ein Visum beantragen. Darauf weist das Auswärtige Amt hin. Bis zum 30. Dezember werden Touristen-Visa mit einer Gültigkeit bis zu 30 Tagen noch bei der Einreise am Flughafen von Colombo kostenlos erteilt. Bei Einreisen ab 1. Januar müssen Urlauber vorab ein gebührenpflichtiges Visum einholen. Laut Auswärtigem Amt sollen die Visa online unter www.eta.gov.lk beantragt werden. Die Website, die seit Anfang des Jahres getestet wird, ist derzeit aber nur in englischer Sprache verfügbar. Möglich sei jedoch auch die Beantragung bei einer sri-lankischen Auslandsvertretung, heißt es im aktuellen Reisehinweis.
Buchen Sie noch heute Ihre Sri Lanka Reise und erleben Sie die das Land des Lächelns ganz persönlich.

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Dschungel statt Öl

27. September 2011

Ecuador schlägt vor, zugunsten des Natur- und Klimaschutzes auf die Ölforderung im Yasuní-Nationalpark zu verzichten, will sich das aber von der internationalen Gemeinschaft bezahlen lassen. Doch die Initiative ist ins Stocken geraten; unter anderem Deutschlands Entwicklungsminister Dirk Niebel will sich nicht beteiligen.

Nach Ecuador reisen und werben für ein Naturparadies. Der Yasuní-Nationalpark in Ecuador ist eine Verpflichtung für den gesamten Planeten, erklärt der Indianer im TV-Spot. Und weil das so ist, gibt es diesen Hinweis gleich in mehreren Sprachen, auch in Deutsch.

Der fast eine Million Hektar große Nationalpark in Ecuador zählt zu den letzten unberührten Naturparadiesen. Kein anderer Regenwald in Südamerika bietet einen solchen Reichtum an Tierarten, in dem Areal wachsen mehr Baumarten als in ganz Nordamerika. Doch der von der Unesco als Biosphärenreservat ausgezeichnete Nationalpark ist in Gefahr. Unter der Erde schlummert Öl, viel Öl. Fast 900 Millionen Barrel.

Öl oder Dschungel, auf diese einfache Formel bringt es nun Ecuadors streitbarer Präsident Correa mit seiner Yasuní-Iniitiative. Die Weltgemeinschaft soll etwa 3,6 Milliarden US-Dollar in einen von den Vereinten Nationen verwalteten Treuhandfonds einzahlen, was etwa der Hälfte des Wertes des Öls entspricht.

Auch Deutschland wollte sich ursprünglich an dem Fonds beteiligen. Der Regierungwechsel in Berlin und die anhaltende Finanzkrise haben aber zu einem Umdenken geführt. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel denkt gar nicht daran, in den Fonds einzuzahlen:

“Einzahlungen in den Yasuní-Fonds halte ich für ausgeschlossen. Das Instrument ist nicht zielführend, wir können die gleichen Ziele mit unseren gut eingeführten Instrumentarien über den sogenannten REDD-Mechanismus erreichen, dazu sind wir bereit. Das haben wir auch der ecuadorianischen Regierung widergespiegelt.”

REDD steht als Kürzel für die Reduktion von Emissionen durch Entwaldung und Schädigung von Wäldern. Dieses Konzept wurde 2008 ins Leben gerufen, um die CO2-Emissionen durch Waldzerstörung in Entwicklungsländern zu vermindern. Allerdings konnten sich die Staaten bei der Klimakonferenz in Cancún auf die Details von REDD nicht einigen.

Für Niebel ist das aber allemal besser, als Millionen in einen Fonds einzuzahlen, von dem er nicht überzeugt ist, und den er als Präzedenzfall für andere Staaten fürchtet.

“Das wär im Prinzip nicht anders, als würden wir in Somalia Piraten dafür finanzieren, das sie keine Schiffe entführen. Wenn man anfängt für ‘Unterlassen’ zu zahlen, bedeutet das, dass große Gasfelder in den peruanischen Anden auch von uns finanziert werden müssten, obwohl sie gar nicht technisch ausgebeutet werden können. Hier öffnen wir die Büchse der Pandora und dazu bin ich nicht bereit.”

In Ecuador stößt die Haltung Deutschlands und anderer europäischer Staaten auf Unverständnis. Präsident Rafael Correa droht bereits mit Plan B. Das heißt, dass zumindest an einigen Stellen im Yasuní-Nationalpark nach Öl gebohrt wird. Correa reagiert sauer auf die deutsche Ablehnung:

“Wir haben es satt, dass man uns wie eine Kolonie behandelt, als etwas Minderwertiges. Bei der Yasuní-Initiative ist der größte Beitragszahler das ecuadorianische Volk. Wir bringen das größte Opfer.”

Knapp 200 Millionen US-Dollar sind bisher von einzelnen Staaten eingezahlt worden, etwas mehr als ein Prozent der erhofften Summe. Deutlich weniger als geplant. Ecuadors Naturerbe-Ministerin Maria Fernanda Espinosa will diesen Beitrag aber nicht kleinreden:

“Ein Prozent der Summe ist gar nicht so schlecht, wenn man sich den Kontext ansieht. Unsere wichtigsten Beitragszahler, die europäischen Länder, stecken schließlich in einer faustdicken Finanzkrise. Man muss das berücksichtigen. Ich lade alle Länder ein, dass sie die Initiative mit Interesse, Optimismus und viel Hoffnung weiter begleiten.”

Bei der laufenden UN-Vollversammlung will Rafael Correa das Thema zusammen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon noch einmal forcieren. Um an weitere zahlungswillige Yasuní-Unterstützer zu gelangen, haben die UN und Ecuador nun den Kreis erweitert. Anders als bisher sollen künftig nicht nur Nationalstaaten, sondern auch Regionen und Privatpersonen in den Fonds einzahlen können.

quelle: dradio.de

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Kenianische Umweltschützerin Maathai ist tot

26. September 2011

Die kenianische Umweltschützerin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ist nach Angaben der von ihr gegründeten Organisation Green Belt Mouvement gestern im Alter von 71 Jahren in Nairobi gestorben. Maathai war die allerste Frau Afrikas, die mit einem Friedensnobelpreis im Jahre 2004 augezeichnet wurde. Sie kämpfte Jahrzente für den Erhalt des Baumstandes in ihrem Land und setzte sich stark für Frieden und Menschenrechte ein. Seit dem Beginn ihres Aufforstugsprojekt Green Belt Mouvement, welches das größte Afrikas ist, wurden fast 40 Millionen Bäume gepflanzt.

Sie können Kenias Umweltschutz selber hautnah erleben. Auf unserer WWF-Reise durch Kenia und Tansania besuchen Sie Umweltprojekte wie der Mau-Wald, der mit seinen 400.000 Hektar Fläche eines der größten Wasserrückhaltegebiete Kenias ist.

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Namibia bringt Leben ins Museum

30. August 2011

30. August 2011
Die Living Culture Foundation Namibia (LCFN), eine gemeinnützige deutsch-namibische Organisation, setzt sich auf ungewöhnliche und erfolgreiche Weise für kulturelle Entwicklung in Namibia ein. Mit so genannten „Lebenden Museen” soll zum Erhalt der Kultur und zur Armutsbekämpfung beigetragen werden.
Das Konzept ist überraschend einfach: Ein Lebendes Museum ist eine Siedlung einer bestimmten Sprachgruppe, die so errichtet wurde, wie Niederlassungen dieses Volkes gebaut waren, bevor der europäisch-koloniale Einfluss die traditionelle Kultur veränderte. Die “Darsteller”, die dort arbeiten, sind Ureinwohner, die ihre eigene Kultur präsentieren, indem sie traditionelle, rekonstruierte Kleidung tragen und interessierten Gästen Aktivitäten aus ihrer Lebenswelt vermitteln.
Eine Art Freilichtmuseum also, aber das vorrangige Ziel ist es, den Mitgliedern einer Sprachgruppe – im Besonderen den Kindern – durch die Beschäftigung mit den Ursprüngen ihrer Kultur die Möglichkeit zu geben, ihren kulturellen Hintergrund zu verstehen und so einen Teil ihrer kulturellen Identität zurückzugewinnen. Dabei werden neue und dringend benötigte Einkommensmöglichkeiten geschaffen. Touristen, aber auch Schüler, Studenten oder Namibier können durch ein Lebendes Museum die Besonderheiten der dargestellten Kulturen auf interaktive Art und Weise kennen und schätzen lernen. So werden auch kulturelle Annäherung und Toleranz gefördert.
Erst kürzlich besuchte der deutsche TV-Star Ranga Yogeshwar so ein Lebendes Museum. Neue Erfahrungen für den Wissenschaftsjournalisten, als er für „Die große Show der Naturwunder”, die der 52-Jährige zusammen mit Frank Elstner im Ersten moderiert, in Namibia mehrere Tage mit Buschleuten zusammenlebte. Extreme Armut auf der einen Seite machten aus dem Besuch „ein Experiment, das mir viel abverlangt hat”, wie Yogeshwar zugab. Auf der anderen Seite aber war er beeindruckt von dem reichen Schatz an Kenntnissen und Strategien für das Überleben in der kargen Landschaft am Rande der Kalahari, den das Volk der San seit Jahrtausenden kennt. Die Ureinwohner kennen bis heute viele hundert ess- und verwertbare Pflanzen und sind meisterhafte Jäger. Erleben Sie auf einer Namibia Reise die eindrucksvolle Flora- und Fauna des westafrikanischen Landes.
Quelle: asa-africa.com

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