Auf dieser Klein-Gruppenreise führen wir Sie in 10 Tagen auf Entdeckertour durch Kenia. “Tierwelt erleben” heisst es im Tsavo und Amboseli Nationalpark, ebenso wie in der weltberühmten Massai Mara. “Natur hautnah” finden wir am Lake Naivasha und im Hell´s Gate Nationalpark. “Mensch und Kultur” lernen wir in Nairobi und im Kinondo Village kennen.
Noch sind Plätze buchbar. Bitte sprechen Sie uns auf unsere Kenia Gruppenreise Oktober 2010 an.
ACCEPT-Reisen präsentiert sich auf dem vierten Alleenfest der Oppenhoffalle in Aachen
Wo vor zwei Jahren noch Autos standen, sprießt jetzt (zartes) Grün, prunken Blumenkästen und ein “Flanierweg”. Der neue Charakter der Oppenhoffallee ist für viele schon selbstverständlich geworden. Genau hierhin lädt der Frankenb(u)erger e.V., am 29. August 2010, zwischen 12 und 20 Uhr, zum dritten Alleenfest ein. Das Motto: “Ein Viertel präsentiert sich” – am letzten Sonntag im August, wie in den Vorjahren.
Wie bisher beteiligen sich an der Gestaltung des Festes auch diesmal wieder ansässige Gastronomen, Einzelhändler, Gewerbetreibende, Dienstleister sowie Initiativen. Sie alle tragen zu einem bunten Angebot bei und zeigen die Vielfalt sowie Lebendigkeit des Frankenberger Viertels.
Auf einem Viertelflohmarkt gibt es sicherlich manches Schätzchen aus tiefen Kellern zu bewundern und zu erwerben. Für die Kinder dreht sich ein altes Kinder-Kettenkarussell. Zu essen und trinken gibt es reichlich und abwechslungsreich. Jung und Alt können sich als Nachbarn begegnen, sich kennen lernen, oder wieder treffen.
Ab 2011 plant die Bundesregierung eine „ökologische Luftverkehrsabgabe“ von allen Passagieren, die in Deutschland starten. Die Abgabe soll differenziert ausgestaltet werden, zum Beispiel nach Kriterien wie Lärm und Energieverbrauch. Damit will die Regierung Anreize für umweltgerechtes Verhalten im Flugverkehr schaffen. Während Vertreter des Luftverkehrs entsetzt reagierten, befürwortet ACCEPT-Reisen als Mitglied des forum anders reisen e.V. die Pläne der Bundesregierung.
Der Verband für nachhaltigen Tourismus forderte in der Vergangenheit bereits wiederholt das Einführen einer Abgabe in Form einer Kerosinsteuer. „Momentan hat der Luftverkehr einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den wesentlich umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln Bus und Bahn“, erklärt forum anders reisen Geschäftsführer Johannes Reißland. Der Preis von Flugreisen stehe in keinem Verhältnis zu den entstehenden klimaschädlichen Emissionen. „Die geplante Luftverkehrsabgabe sehen wir daher als Schritt in die richtige Richtung“, so Reißland weiter.
Die Fluganreise verursacht im Tourismus die meisten CO2-Emissionen. Bei einem Flug in die dominikanische Republik entstehen pro Passagier zum Beispiel rund 5,6 Tonnen klimaschädlicher Gase. Das sind fast doppelt soviel Emissionen, wie das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen vorsieht. Um Flugreisen möglichst einzuschränken, rät das forum anders reisen dazu, erst ab 700 km Distanz überhaupt in den Flieger zu steigen und die Reisedauer an die Entfernung zu koppeln. Reisen zwischen 700 bis 2.000 km sollten laut far mit einem Aufenthalt von mindestens einer Woche, Reisen über 2.000 km mit mindestens zwei Wochen Urlaub verknüpft sein. Alle angeschlossenen Veranstalter weisen ihre Kunden darüber hinaus aktiv auf die Auswirkungen von Flugreisen und die Möglichkeit der Kompensation bei atmosfair hin. Die Klimainitiative wurde vor einigen Jahren vom forum anders reisen mitgegründet.
Weitere Informationen zum forum anders reisen gibt es unter www.forumandersreisen.de und telefonisch unter +49-(0)761-4012699-0.
Ab sofort bieten wir auch Gorilla Trekking Ruanda Reisen an. Auf einer 8-tägigen Gorilla Trekking Reise oder einer 10-tägigen Ruanda Reise können Sie ganz Afrika in einem Land entdecken. Von Kigali, der Hauptstadt geht es zuerst zu einem Versöhnungsdorf (reconciliation village) in Bugesera, dann nach Ruhengeri, zu den tiefblauen Zwillingsseen Ruhondo und Burera mit ihren steilen Hängen und Wasserfällen. Der Höhepunkt jeder Ruanda Reise ist natürlich das Gorilla Trekking im Vulkan Nationalpark. Hier können Sie die friedlichen Riesen hautnah erleben. Am Kivu See im Westen von Ruanda werden die Städte Gisenyi und Kibuye besichtigt, wo Sie in tropischem Flair am Strand entspannen können. Auf der Reise werden Sie an verschiedenen Denkmälern aber auch etwas über die tragische Geschichte Ruandas erfahren. Eine Bootstour führt zu den Inseln Amahoro und Napoleon’s Hat. Wenn Sie auf der 10-tägigen Ruanda Reise nicht nur Berggorillas, sondern auch Schimpansen in einem weiteren Nationalpark sehen möchten, empfehlen wir eine Verlängerung der Tour auf 14 Tage. Der Nyungwe Nationalpark beherbergt verschiedene Primaten- und etwa 250 Vogelarten. Die erfahrenen Reiseführer vor Ort lassen Sie in die Kultur und schützenswerte Naturlandschaft Ruandas eintauchen. Sie nehmen an Koch- und Webestunden der Frauenvereinigung teil, lassen sich von traditionellen Tänzern in den Bann ziehen und besuchen ein Straßenkinderprojekt in Musanze. Eine Ruanda Reise mit Gorilla Trekking ist mit Sicherheit ein einzigartiges und überwältigendes Abenteuer, von dem man noch lange erzählen kann.
CSR Tourism Certified im Fernsehen: Am 18.4. stellt die Redaktion ZDF Umwelt das CSR-Tourism Siegel den Zuschauern vor und erklärt seine Bedeutung. Das Umweltmagazin kommt immer Sonntags, dauert insgesamt 40 Minuten und läuft von 13:20 bis 14:00 Uhr.
Im August 2010 sind für eine Kleingruppenreise durch Kenia und Tansania noch wenige Plätze vorhanden. Diese außergewöhnliche Tour führt uns sowohl durch die Massai Mara auf der kenianischen Seite, als auch in den Serengeti N.P. in Tansania. Erleben Sie hautnah die abwechslungsreiche und vielfältige Wildniss Afrikas.
Wir unterstützen Sie beim klimafreundlichen Reisen. Seit Anbeginn unserer Tätigkeit arbeiten wir eng mit Atmosfair zusammen. Um noch mehr Spendengelder für die Projekte in den Entwicklungsländern sammeln zu können, stocken wir jede atmosfair Spende von Ihnen um 10 Euro auf. Damit möchten wir einen weiteren aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisen.
Seit mehreren Jahren bringen wir uns im forum anders reisen e.V als Mitglied ein und nutzen dessen Kriterienkatalog als Grundlage unserer Unternehmensphilosophie. Für die engagierte Arbeit für einen umweltfreundlichen und sozialverträglichen Tourismus wurden wir nun ausgezeichnet.
Die europäische Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung, KATE genannt, nahm die Zertifizierung am 11. März 2010 auf der ITB in Berlin vor.
Nach detaillierter Prüfung der gesamten Wertschöpfungskette durch unabhängige Gutachter, wurde durch den Zertifizierungsrat das Gütesiegel “CSR-Tourism-Certified” am 04. März 2010 verliehen.
Das Projekt „CSR-Reporting im Tourismus“ wurde 2009 mit dem nationalen Sonderpreis des europäischen Wettbewerbs „First European Award on Corporate Responsibility“ sowie 2008 mit dem dritten Platz beim „Best Practice Award“ des Travel Industry Clubs ausgezeichnet und wird mit Fördermitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt.
Corporate Social Responsibility spielt im Tourismus eine immer wichtigere Rolle. Aktueller denn je sind auch die CSR-Themen auf der ITB Berlin. Das zeigen die Fülle interessanter Vorträge zum Thema „CSR in Tourism“ in den Hallen 4.1 und 5.1 sowie im ICC Berlin und das große Engagement der weltweit führenden Reisemesse auf dem ITB Berlin Kongress. In über zwanzig Veranstaltungen werden die Aspekte des Klimawandels und nachhaltigen Tourismus aufgegriffen. Zudem geht der im vergangenen Jahr so erfolgreich gestartete ITB CSR Day am 11. März 2010 in die zweite Runde. Höhepunkt des Tages ist die Präsentation der exklusiven GfK-Studie im Auftrag der ITB Berlin zum Thema „Die Top-CSR-Unternehmen aus Sicht der Kunden“.
Eröffnet wird der ITB CSR Day von Klaus Betz, Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. sowie mit einem Grußwort von Andreas Storm, Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Welche Aspekte sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit für die Tourismusbranche besonders relevant sind und welche Best Practice-Beispiele erfolgreicher Integration von CSR in Unternehmensstrategien sich als Vorbild eignen, darüber referiert Prof. Dr. Michael Hopkins, Chair & Partner, MHCinternational Ltd. In einer zweiten Keynote gewährt der weltberühmte Meeresforscher und Umweltaktivist Fabien Cousteau spektakuläre Einblicke in die Welt der Ozeane.
Für Zündstoff sorgt die Diskussionsrunde „Boommarkt Kreuzfahrten: Wachstum auf Kosten der Umwelt?“. Prof. Dr. Martin Visbeck, Sprecher des Programme Committee World Climate Conference 3 (WCC-3),
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel
IFM-GEOMAR wird sie mit einem Impulsreferat anfachen. Zusammen mit den Podiumsgästen Pier Luigi Foschi, Chairman & CEO, Costa Crociere S.p.A., Mitglied des European Cruise Council (ECC) Executive Committee, und Rüdiger Pallentin, Geschäftsführer, Lloyd Werft Bremerhaven, wird über die negativen Wachstumsfolgen, wie der Zerstörung von Meeresflora- und fauna diskutiert und wie CSR-konformes Verhalten dieser Entwicklung entgegentreten kann.
„Ist CSR ein Etikettenschwindel?“ Dieser Fragen gehen der Moderator Volker Angres, Leiter der ZDF Umweltredaktion und prominente Branchenvertreter wie Thomas Bösl, Geschäftsführer, Raiffeisen-Tours
RT-Reisen GmbH, Dr. Volker Böttcher, Vorsitzender der Geschäftsführung, TUI Deutschland GmbH, Jens Hulvershorn, 1. Stellvertretender Vorsitzender Futouris, Leiter Marketing und Vertrieb Gebeco und Rolf Pfeifer, Bereichsleitung CSR, forum anders reisen auf den Grund. Die Diskussion wird illustriert durch Filmmitschnitte aus einer aktuellen empirischen Studie.
Die anschließende Session „Socially Responsible Investing“ beschäftigt sich mit nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen, die Studien zu Folge nachweislich erfolgreicher sind. Podiumsgäste sind Mila Dahle,, Leiterin Konzern-Umweltmanagement/Nachhaltige Entwicklung, TUI AG,
Andreas Knörzer, Managing Director und Leiter des Geschäftsfeldes Sustainable Investment, Bank Sarasin und Werner Landwehr, Filialleiter, GLS Bank Berlin. Im letzten Panel beleuchtet Dr. Christoph Willers, Senior Consultant, AFC Risk & Crisis Consult GmbH die „Strategie-CSR-Fit” vs. ”Greenwashing” CSR als neues Paradigma der Markenführung. Eines steht jetzt schon fest: CSR-Maßnahmen müssen nahtlos zur Unternehmens- und Marketingstrategie passen, sonst entfalten sie ihre Wirkung nicht oder wirken kontraproduktiv.
Außer am ITB CSR Day finden auch an den anderen Kongresstagen sowie in der Halle 4.1, 5.1 und im ICC zahlreiche Veranstaltungen zum Thema CSR statt. Sämtliche Events werden in einem Programmheft vorgestellt, das an allen Info-Countern auf dem Messegelände erhältlich ist. Alle Veranstaltungen des ITB Berlin Kongresses, die die Aspekte des Klimawandels und nachhaltigen Tourismus aufgreifen, sind im Kongressprogramm mit dem CSR-Icon gekennzeichnet.
Die Seychellen im Indischen Ozean, weit vor der Küste Ostafrikas, zählen zu den schönsten Kulissen der Welt, bekannt aus allerlei Werbespots, in denen Schokoriegel oder Spirituosen unter tropischen Palmen vermarktet werden, bekannt aber auch aus Klatschspalten und Hochglanzmagazinen.
Aber wer weiß schon, dass es unter den 115 Seychellen-Inseln neben 74 flachen Korallen- auch 41 Bergeilande gibt? Wer würde vermuten, dass nur 21 Inseln bewohnt sind und 17 touristisch genutzt werden? Und wer würde denken, dass die Inselgruppe ein Vorreiter in Sachen Ökotourismus ist?
Tatsächlich gibt es auf den Seychellen auch günstige Gäste- und Ferienhäuser. Viele Urlauber zieht es nicht nur an die Strände, sondern auch in die grüne Tropennatur hinauf in die Berge. Schließlich stehen fast 60 % der Seychellen unter Naturschutz; die Regierung ist an Urlaubern sehr interessiert, die ein Herz für Natur und Umwelt haben.
Pionier auf diesem Gebiet ist eine Deutsche, die schon fast die Hälfte ihres Lebens auf den Seychellen wohnt: Frauke Fleischer-Dogley. Die Gartenbauingenieurin kam 1990 auf die Inseln. Dort war sie zunächst verantwortlich für den Nationalpark Morne Seychellois, dann Direktorin im Ministerium für Tourismus und später Präsidentin des Seychellen-Ökotourismus. Heute betreut sie als Geschäftsführerin der Seychelles Islands Foundation die beiden UNESCO-Weltnaturerbe-Stätten des Archipels, das Vallée de Mai mit den einmaligen Coco-de-Mer-Palmen auf Praslin und das Aldabra-Atoll. Sie ist stolz darauf, dass die Inseln inzwischen sogar international Vorbildcharakter in Sachen Ökotourismus haben.
Obwohl die Seychellen nicht gerade zu den reichen Ländern dieser Erde gehören, haben sie dem Massentourismus bisher entsagt. Bauvorschriften sowie Auflagen für Abwasser- und Müllentsorgung sorgen dafür, dass die natürlichen Schätze der Inselwelt geschützt werden, Hotelketten wie das Hilton engagieren sich mit Baumpflanzaktionen, das Banyan Tree mit Meeresschildkröten-Schutzprogrammen für die Umwelt.
Auch der Zustand der Korallenbänke rund um die Seychellen hat sich im vergangenen Jahrzehnt wesentlich erholt. Deutliches Zeichen also, dass es den Insulanern ernst mit dem Umweltschutz ist.
Die Idee zum Ökotourismus entstand auf den Seychellen schon vor der Unabhängigkeit 1976 mit der Ernennung des Aldabra-Atolls zum Naturreservat. 1982 wurde sie UNESCO-Welterbe. Zwar liegt die Inselgruppe 1.000 Kilometer südwestlich der Hauptinsel Mahé und wird nur zeitweise von Wissenschaftlern und relativ selten von Touristen besucht. Doch selbst die wenigen, die sich mit kleinen Maschinen einfliegen lassen oder mit der Yacht anlanden, müssen strikte Regeln beachten, um Aldabras Natur nicht zu stören oder gar zu zerstören. Immerhin leben mehr als 100.000 große Landschildkröten auf dem Atoll.
Leichter lässt sich auf Denis Island Kontakt mit der Natur aufnehmen. Das Inselchen, 90 Kilometer von Mahé entfernt, bietet Ferien im Robinson-Stil für umweltbewusste Urlauber: Die inseleigene Farm liefert dem Hotel frische Bioprodukte. Außerdem leben hier zwei Dutzend der riesigen Landschildkröten, für die die Seychellen berühmt sind.
Noch konsequenter wird Ökotourismus auf North Island praktiziert. In Reisekatalogen findet sich das Inselchen rund 35 Kilometer westlich von Mahé als Standort eines Luxusresorts mit elf Villen. Ganz billig ist ein Aufenthalt dort also nicht. Die wenigsten Gäste wissen allerdings, dass sie durch ihren Besuch das ehrgeizige Renaturierungsprogramm der Insel finanziell unterstützen. Von den Briten lange als Kopraplantage genutzt, hatten sich auf North Island so viele importierte Pflanzen und Tiere ausgebreitet, dass die einheimische Natur mehr und mehr verdrängt wurde. Schließlich entwickelten Ökologen das Arche-Noah-Konzept, um der endemischen Flora und Fauna eine neue Chance zu geben und alle eingeschleppten Pflanzen und Tiere allmählich zu beseitigen. Ein Vorhaben, bei dem Wissenschaftler aus aller Welt helfen, vor allem aber die belgische Zoologin Linda Vanherck, die als Environmental Officer auf North Island arbeitet.
Sie ist es auch, die Gäste über die Insel führt und erklärt, wie umweltfreundlich das Resort gebaut ist, wie Müll entsorgt, Wasser gespart und Abwasser aufbereitet wird. Sie macht auf den einheimischen Takamaka-Baum und die Seychellen-Palme mit der berühmten Coco-de-Mer-Nuss aufmerksam und weiß, wo die 35 Riesenschildkröten und der stark gefährdete Seychellen-Brillenvogel zu finden sind. North Island, eine besonders erfolgreiche Geschichte in Sachen naturnaher Tourismus.
Einen richtigen Urwald mit Coco-de-Mer-Palmen, deren Riesennuss sogar den Einreisestempel am Flughafen auf Mahé ziert, gibt es allerdings nur auf der Insel Praslin. Er ist das zweite Projekt, für das Frauke Fleischer-Dogley verantwortlich zeichnet: ein romantisches Tal mit Wasserfällen, fliegenden Hunden, schwarzen Papageien, vor allem jedoch mit den einmaligen Palmen, deren Nüsse 15 bis 20 Kilogramm Gewicht erreichen. Ihretwegen wurde das Tal schon 1966 unter Naturschutz gestellt und 1983 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Viele der charaktervollen Bäume sind zwanzig, dreißig Meter hoch und an die zweihundert Jahre alt – ein Wald aus rund 7000 stattlichen, einmaligen Palmen, ein geschütztes Areal mit Seltenheitswert, das zu herrlichen Wanderungen einlädt.
Der normale Dschungel der Insel nimmt sich weit weniger spektakulär aus und ist doch ein wunderschöner, interessanter Garten Eden. Folgt man dem Vorschlag von Frauke Fleischer-Dogley, findet sich auf Praslins verschwiegenem Glacis-Noir-Pfad noch besonders unberührter, intakter Urwald. Das Gute daran: Es gibt keine gefährlichen Schlangen und Insekten auf den Seychellen. Obendrein sieht man auf solchen Ausflügen endlich einmal, wie Mangos, Papayas und Brotfrucht wachsen, wo Vanille, Zimt, Pfeffer, Ingwer, Zitronengras und der besondere Vier-Gewürze-Baum sprießen, dessen pulverisierte Blätter auf wundersame Weise den Geschmack von Pfeffer, Muskatnuss, Nelke und Zimt vereinen und die als Gewürz unerlässlich sind für die kreolisch inspirierte Küche der Seychellen.
Nicht weniger grün, nicht weniger naturbelassen, nicht weniger einladend für Urwaldwanderungen ist die Nachbarinsel La Digue. Ihr Beitrag zum Ökotourismus besteht aus einem kleinen Vogelreservat und dem Verbot für motorisierte Gefährte. Wer also von hier nach dort möchte, nimmt das Fahrrad, das Ochsenkarrentaxi oder geht zu Fuß. Das schont die Umwelt und gibt diesem Inselchen sein ganz besonderes Flair.
Seinen Ruhm verdankt es jedoch vor allem der Anse La Source d’Argent, einer viel gepriesenen, viel fotografierten und viel gefilmten Bucht. Sie gilt dank ihrer dekorativen, von Palmen gesäumten Granitfelsen vor weißem Sand als ‘Mutter aller Traumstrände’. Ein Abstecher dorthin sollte bei keinem Seychellen-Urlaub fehlen.
Kennen Sie schon unsere Segelreisen rund um die Seychellen?