• Arusha Nationalpark

    Wahrzeichen des im Nordosten Tansanias, in der Nähe der kenianischen Grenze gelegenen Arusha Nationalparks ist Mount Meru, ein erloschener Vulkan, der 1967 in das Schutzgebiet eingegliedert wurde. Vom Gipfel des mit 4.562 Metern fünfthöchsten Bergs Afrikas aus bietet sich ein herrlicher Blick auf den 50km entfernten Kilimanjaro. Folglich kommen nicht nur Tierbeobachter sondern auch Wanderfreunde in dem ca. 552 km² großen Nationalpark auf ihre Kosten. 

    Der Arusha Nationalpark besitzt zudem eine überaus vielfältige Fauna und Flora. Während die Flanken des Meru von tropischen Regen- und Nebelwäldern, in denen vielerlei Affen- und Vogelarten leben, bedeckt sind, hat sich der Ngurdoto-Krater in ein von Büffeln und Warzenschweinen bewohntes Sumpfgebiet verwandelt. Das seichte Wasser der in verschiedenen Grün- und Blautönen leuchtenden, alkalihaltigen Momella-Seen locken Flamingos und viele weitere Stelzvögel an und auf den sie umgebenden grünen Wiesen grasen Zebras und Giraffen.

    Wild lässt sich das ganze Jahr über, am besten jedoch in der Trockenzeit von Ende Juni bis September beobachten. Der Mount Meru kann von Juni bis Februar bestiegen werden, wobei es im November zu Regenfällen kommen kann. Der Blick auf den Kilimanjaro ist zwischen Dezember und Februar am eindrucksvollsten.

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